7. Sonntag der Osterzeit 16.05.2021 Lesejahr B

 

„Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.“ Joh 17,14f

„Mit den Augen der Welt kann man nur dieses irdische Leben sehen, so wie mein Auge nur diese Mauer sieht, wenn die Kirchentüre geschlossen ist. Mit den Augen des Glaubens aber sieht man in die Tiefen der Ewigkeit.“ ° Pfr. von Ars

Christi Himmelfahrt 13.05.2021 Lesejahr B

 

„Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.

Sie aber zogen aus und verkündeten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die es begleiteten.“ Mk 16, 19f

„Da Er nur mit unseren Angelegenheiten beschäftigt ist, geht es aus Seiner Gerechtigkeit und Seiner Güte hervor, dass Er uns hilft und uns beisteht.“°Pfr. von Ars

Ite ad Joseph - Geht zu Josef

 statue vor dem kloster saint marc

                        Statue vor dem Josefskloster Saint Marc, Colmar

Anlässlich des 150. Jahrestages der Erhebung des heiligen Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche, rief Papst Franziskus am 08. Dezember 2020 ein „Jahr des heiligen Josef“ aus. Dies freute uns Josefsschwestern in besonderer Weise.

Dazu verfasste er ein Apostolisches Schreiben „Patris corde“. Am Schluss schreibt der Papst: „Ziel dieses Apostolischen Schreibens ist es, die Liebe zu diesem großen Heiligen zu fördern und einen Anstoß zu geben, ihn um seine Fürsprache anzurufen und seine Tugenden und seine Tatkraft nachzuahmen.“

6. Sonntag der Osterzeit 9.05.2021 Lesejahr B

 

„Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“ Joh 15,9f

„Der Christ, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes, erlöst durch das Blut eines Gottes! Der Christ, Kind eines Gottes, Bruder eines Gottes, Erbe eines Gottes! Der Christ, Gegenstand des Wohlgefallens der Drei göttlichen Personen! Der Christ, dessen Leib Tempel des Heiligen Geistes ist: das alles entehrt die Sünde.“°Pfr. von Ars

5. Sonntag der Osterzeit 2.05.2021 Lesejahr B

 

„Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt.“ Joh 15, 4

„Ich verdorre vor Missbehagen auf dieser Erde … Meine Ohren hören nur Dinge, die mir das Herz zerreißen … Ich habe keine Zeit, um zu Gott zu beten; ich halte es nicht mehr aus. Wie lang wird mir das Leben mit den Sündern! Wann werde ich bei den Heiligen sein? … Wenn ich gewusst hätte, was mich in Ars erwartete, wäre ich vor Furcht auf der Stelle gestorben.“°
Pfr. von Ars

4. Sonntag der Osterzeit 25.04.2021 Lesejahr B

 

„Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es von mir aus hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.“ Joh 10,17f

„Wir haben nur unseren Willen zu eigen; das ist das Einzige, über das wir verfügen können,  um den Guten Gott zu ehren. Auch beteuert man, dass ein einziger Akt des Verzichts auf den Willen ihm angenehmer ist als dreißig Tage Fasten.“°
Pfr. von Ars

3. Sonntag in der Osterzeit 18.03.2021 Lesejahr B

 

„Der Christus wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen und in seinem Namen wird man allen Völkern Umkehr verkünden, damit ihre Sünden vergeben werden.“ Lk 24, 46f

„Sich von Gott abwenden ist nur der Anfang und gleichsam der erste Teil der Sünde; aber Gott ablehnen und sich an das Geschöpf binden und aus ihm ein Götzenbild machen, das ist die Vollendung der Sünde: Gott, das Sein an sich, wird dann unterhalb des Nichts gestellt.“ Pfr. von Ars°

2. Sonntag der Osterzeit, Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag 11.04.2021 Lesejahr B

 

„Noch viele andere Zeichen hat Jesus  vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“ Joh 20,30f

„Der Gerechte, der aus dem Glauben lebt, ist einem jungen Weinberg voll süßer Trauben ähnlich: Er verbreitet um sich den feinen Duft seiner Tugenden, und die Überfülle seiner Werke sticht hervor. Wer aber nicht mit Gott lebt, ist einem dürren Weinstock ähnlich, der nur im Weg steht, den man ausreißen und ins Feuer werfen muss.“° Pfr. von Ars

Ostersonntag 4.04.2021 Lesejahr B

 

„Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Mágdala, Maria, die Frau des Jakobus, und Sálome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging.“ Mk 16, 1f

„ Am Sonntag öffnet uns der liebe Gott seine Schätze, an uns ist es, mit vollen Händen daraus zu schöpfen.“°
Pfr. von Ars

Gründonnerstag 1.04.2021 Lesejahr B

 

„Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.“ Joh 13, 3f

Palmsonntag 28.03.2021 Lesejahr B

 

„Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf – wie es in der Schrift heißt: Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt; er sitzt auf dem Fohlen einer Eselin.“ Joh 12,14f

Die Demut, die Königin der göttlichen Tugenden… war für Vianney wahrhaft Meisterin seines Lebens und seiner Vollkommenheit. Sie warf ihren Glanz über seine ganze Persönlichkeit. Ségur, der ihn im Jahre 1858 aufsuchte, war der Meinung, diese Tugend allein würde genügen, ihn zur Ehre der Altäre zu erheben.

Als der erblindete Prälat ins Schloss zurückkehrte, … konnte er sich über die Demut des Pfarrers von Ars nicht genug tun. „Sie kam ihm wie ein wahres Wunder vor“, berichtet die Gräfin des Garets, „inmitten dieses gewaltigen Andranges, der für den guten Pfarrer eine ununterbrochene Versuchung zur Eigenliebe sein musste.“°

5. Fastensonntag (Passionssonntag) 21.03.2021 Lesejahr B

 

„Herr, wir möchten Jesus sehen.“ Joh 12,21

„ Wenn ihr Gottes suchet, werdet ihr ihn finden.“ °Pfr. von Ars

Gott sehen, das ist wohl die tiefste Sehnsucht des Menschen Herz, selbst wenn es ihm nicht bewusst ist. Allein in der Anschauung Gottes erwarten wir die Erfüllung aller unserer Sehnsüchte, Hoffnungen und Wünsche.

4. Fastensonntag 14.03.2021 Lesejahr B

 

„Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.“ Joh 3,19f

„Der Herr Pfarrer war in seinen eigenen Augen so klein, so nichtig und unbedeutend, dass es dem Heiligen Geist gefallen hat, diese Leere mit einer Überfülle von wunderbarem Licht auszufüllen.“ °

3. Fastensonntag 7.03.2021 Lesejahr B

 

„Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.“ Joh 2,16f

Eines Tages bekam der gute Pfarrer Besuch von einem berühmten Dichter, welchen die Neugierde angezogen hatte. „Herr Pfarrer, sagte dieser beim Abschiede, ich habe Gott nie so nah gesehen.“ „Ja, wahrlich, antwortete der Pfarrer, er ist nicht fern,“ und zeigte dabei auf den Tabernakel. °

2. Fastensonntag 28.02.2021 Lesejahr B

 

„Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.“ Mk 9,10

„Für dich, teurer und verehrter Pfarrer, ist die Versuchung beendigt. Keine Furcht mehr. Wir vertrauen darauf, du bist bereits eingegangen in die Freude, die Ruhe und den Frieden … Du bist hineingegangen durch jene Mutter der Barmherzigkeit, die du so sehr geliebt und deren Namen du trägst … O, wache doch, wache stets von diesem Aufenthalt der Glorie und des Glückes herab über uns! Israels Wagen und Wagenlenker, lass uns zurück deinen doppelten Geist, den der Ergebenheit in den Dienst des Herrn, und den der gemäßigten, durch Vertrauen und Liebe beherrschten Furcht! … Lass ihn zurück dem Bischofe, so traurig und so glücklich zugleich, in diesem Augenblicke von dir zu reden.“° Mgr. de Langalerie, Bischof von Belley

1. Fastensonntag 21.02.2021 Lesejahr B

 

„Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.“ Mk 1,13

„Warum… haben wir einen solchen Widerwillen gegen die Buße und einen so geringen Schmerz über unsere Sünden?  O weh! … das kommt daher, weil wir weder die Beleidigungen kennen, die die Sünde Jesus Christus verursacht hat, noch die Übel, die sie uns für die Ewigkeit bereitet.“° Pfr. von Ars

6. Sonntag im Jahreskreis 14.02.2021 Lesejahr B

 

„Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf.“ Mk 1,45

„Lassen wir die Kinder der Welt reden. Leider sind sie nur allzu blind. Es gibt heute genauso Ungläubige, wie es Ungläubige zur Zeit unseres Herrn gegeben hat. Jesus heilte in Judäa die Kranken, trieb die Teufel aus, weckte Tote zum Leben, und doch glaubten viele nicht an ihn. Er würde heute die gleichen Wunder unter uns wirken, das es auch heute noch Ungläubige gibt.“°

5. Sonntag im Jahreskreis 7.02.2021 Lesejahr B

 

„Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen.“  Mk1,37f

„Nein, nein,“ sagt Vianney wieder; „Sie müssen in diesem Zustande bleiben. So sind Sie für ihre Kongregation nützlicher; Sie tun so mehr Gutes und retten mehr Seelen…. Gott bedarf keines Menschen, … Man muss die Dinge in Gott betrachten; man muss in die Ratschläge Gottes eingehen. “ ° Pfr. von Ars