2. Sonntag im Jahreskreis 16.01.2022 Lesejahr C

„Jener Zeit fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.“  Joh 2,1f

„Wie sind doch alle Leiden dieser Welt süß mit dem Heiligen Geist!“°  Pfr. von Ars

Taufe des Herrn 9.01.2022 Lesejahr C

 

„In jener Zeit war das Volk voll Erwartung und alle überlegten im Herzen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei.“ Lk 3,15

Eines Tages teilte Vianney einem Confrater, den er liebte, über seine inneren Leiden mit: „Ich verdorre vor Kummer auf dieser armseligen Erde,“ sagte er, „meine Seele ist traurig bis zum Tode. Meine Ohren hören nur missliche Dinge, die mir das Herz zernagen. Ich habe nicht mehr die Zeit, um zu beten. Ich kann es nicht mehr aushalten.“°

Erscheinung des Herrn 2022 Lesejahr C

„Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.“ Mt 2,12

Man weiß durch eine vertrauliche Mitteilung an Katharina Lassagne, dass er sich einmal zwingend vor einem Vorhaben gewarnt fühlte, ohne dass er sich erklären konnte, wie diese Anordnung ihm übermittelt wurde. „Ich weiß nicht, ob es wirklich eine Stimme war, die ich hörte oder ob es ein Traum war, aber, sei wie es sei, das  hat mich geweckt. Diese Stimme hat mir gesagt, dass es dem guten Gott angenehmer ist, eine Seele der Sünde zu entreißen als alle Opfer. Ich war damals total zu Bußübungen entschieden.“ „Wir dachten, fügt Katharina nach diesen Worten hinzu, dass er sich vielleicht entschlossen hatte, sich irgendeiner großen Härte zu unterziehen, die seine Kräfte überfordert hätte und dass Gott durch diese außerordentliche Stimme ihn davon abzubringen suchte.“ °

2. Sonntag nach Weihnachten 2.01.2022 Lesejahr C

„Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott … Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Joh 1,1.11

„Das Wort Gottes ist nichts Geringes! Die ersten Worte unseres Herrn an seine Apostel waren: „Geht und lehrt“ ,damit wir sehen, dass die Lehre allem vorangeht.“ ° Pfr. von Ars

Fest der Heiligen Familie 26.12.2021 Lesejahr C

„Als seine Eltern ihn sahen, waren sie voll Staunen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, warum hast du uns das angetan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen gesagt hatte.“ Lk 2,48ff

„Möge uns der Herr nur freudigen Opfersinn geben. Er beweist seine Liebe nie anders, als durch Leiden. Es scheint, dass er auf einem anderen Wege nicht mit uns zum Ziel zu kommen wusste: nur dieser Weg führt zum Himmel. Alles ist gut, wenn wir nur unser Kreuz gut tragen.“ °Pfr. von Ars

Weihnachten 2021 Lesejahr C

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.“ Lk 2,11ff

„Der Pfarrer von Ars gestand selbst, er habe von Natur aus einen heftigen Charakter gehabt, und er habe viele Gewalt anwenden müssen, um nicht auch bei Kleinigkeiten aufzubrausen. - Dann aber, wahrlich, hat er sicher viele Gewalt angewandt gehabt! Wir haben ihn doch, nicht einmal, sondern stets von der großen Menge drängen, stoßen, hin und her zerren sehen, und nie und nimmer haben wir auch nur die geringste Ungeduld, den geringsten Unwillen bei ihm bemerkt.“°

4.Adventssonntag 19.12.2021 Lesejahr C

„Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt.“ Lk 1,40f

„Es ist auch über allen Zweifel erhaben, dass Vianney Offenbarungen hatte. Die erste hatte er bei seiner Ankunft in der Pfarre; er hat sie einem Confrater anvertraut, um denselben in seiner Betrübnis zu ermuntern: „Als ich ankam, war ich voll Sorge und Furcht, ich ging weinend umher; als ich meine tränenfeuchten Blicke erhob, sah ich das Kreuz, welches am – Wege steht (er nannte den Ort); ich fiel davor auf die Kniee nieder und betete seufzend: da erschien mir die heilige Jungfrau und sagte zu mir: „Gehe vertrauensvoll zurück nach Ars; in kurzer Zeit wird man in Frankreich und in anderen Ländern von diesem Orte sprechen.“ Darauf verschwand sie.“…

3. Adventssonntag 12.12.2021 Lesejahr C

„In jener Zeit fragten die Leute Johannes den Täufer: Was sollen wir also tun? ..

Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ (Lk 3, 10;16)

„Wir sollten es machen wie die Hirten, welche den Winter über auf dem Felde sind, – das Leben ist ein langer Winter! – Sie machen Feuer an; von Zeit zu Zeit suchen sie von allen Seiten Holz zusammen, um es zu unterhalten. Wenn wir, wie die Hirten, immer das Feuer der Liebe Gottes durch Gebete und gute Werke in unserem Herzen zu unterhalten wüssten, so würde es nicht erlöschen.“° Pfr. von Ars

2. Adventssonntag 5.12.2021 Lesejahr C

 

„Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius; Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa, Herodes Tetrarch von Galiläa, sein Bruder Philippus Tetrarch von Ituräa und der Trachonitis, Lysanias Tetrarch von Abilene; Hohepriester waren Hannas und Kajaphas. Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias.“ Lk 3,1f

„Der Gute Gott wird jeden von uns an den Ort einfügen, der ihm zukommt, so wie ein Architekt die Steine in ein Gebäude einsetzt.“ °Pfr. von Ars

1.Adventsonntag 28.11.2021 Lesejahr C

 

„Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euer Herz nicht beschweren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht wie eine Falle;“ Lk 21,34

„Ihr müsst das ganze Jahr hindurch sehr mühsame Arbeit leisten, die euch kaum Zeit zum Atemholen lässt, und oft hat es den Anschein, als ginget ihr daran zugrunde.

Christkönigssonntag 21.11.2021 Lesejahr B

„Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude?“ Joh 18,33b-35

„Obwohl völlig  in Anspruch genommen durch den Gebets-, Belehrungs- und Leitungsdienst blieb der Pfarrer von Ars keinen äußeren Fragen gegenüber gleichgültig, die direkt oder indirekt  die religiöse und soziale Ordnung betrafen. Er hatte einen sehr klaren Einblick in eine Menge von Fragen, die oft auch für Fähigere unlösbar waren und die sich in seinem Denken immer unter dem Aspekt der Ehre Gottes und des Heils der Menschen lösen ließen.“ °

17. Sonntag im Jahreskreis 26.07.2020 Lesejahr A

„So wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten ihm: Ja.“ Mt 13,49ff

„Niemals ist jemand verdammt worden, weil er zu viel Böses getan hat …“°

Pfr. von Ars

Heute fragte auch uns der Herr, ob wir alles verstanden haben, was Er lehrt.  Die Betonung liegt auf „alles“. Sehr schnell waren die Jünger bereit, mit Ja zu antworten. Ebenso schnell sind auch wir oft zu diesem Ja bereit, ohne die volle Konsequenz zu erkennen, weil wir eben nur einen Teilaspekt der Lehre des Herrn wahrnehmen wollen oder können.  

Schon der Greis Simeon hat erkannt, dass sich an Jesus die Geister scheiden werden und jeder zur Entscheidung aufgerufen ist (Lk.2,34).

16. Sonntag im Jahreskreis 19.07.2020 Lesejahr A

„„Das sagten die Knechte zu ihm: sollen wir gehen und es (das Unkraut) ausreißen? Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt. Lass beides wachsen bis zur Ernte …Mt 13,28,ff

„Das Herz des Menschen wird auf Erden bis ans Ende eine Mischung von Gut und Böse, von Laster und Tugend, Licht und Finsternis, von gutem Samen und Unkraut bleiben.“ °Pfr. von Ars

Schwierig ist der Umgang mit dem Bösen in unserem Leben und in unserer Umgebung. Gerne würden wir es ausreißen, so wie die Knechte im heutigen Evangelium es wollten.  Doch  da steht ein großes Nein des Herrn dagegen. Aber oft fällt es uns schwer, dieses Nein zu begreifen. Es wäre doch so schön, wenn wir im Frieden und im guten Miteinander leben könnten, dem Herrn zur Ehre, so unsere Vorstellung.