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13. Sonntag im Jahreskreis 28.06.2020 Lesejahr A

„Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.“ Mt 10,38f

„Wer das Kreuz willig umfasst, geht eigentlich keinen Kreuzweg mehr. Er begegnet ihm vielleicht, aber er freut sich, ihm zu begegnen: er liebt es, er trägt es tapfer. Es vereinigt ihn mit unserem Herrn. Es reinigt ihn. Es löst ihn los von dieser Welt. Es nimmt die Hindernisse aus seinem Herzen, es hilft ihm, durch dieses Leben zu gehen, wie eine Brücke hilft, das Wasser zu überqueren.“ °Pfr. von Ars

Das Kreuz, wir schauen darauf in unseren Kirchen, in unseren Häusern und möchten ihm entfliehen, wenn es uns trifft. Aber dann entfliehen wir auch dem Herrn und merken nicht, dass wir Seine Spur verloren haben.  Am Kreuz entscheidet sich unsere Zugehörigkeit zu Christus, der radikal, d. h. von der Wurzel her, uns zur Kreuzesnachfolge auffordert - ohne jegliche Zuge

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12. Sonntag im Jahreskreis 21.06.2020 Lesejahr A

„Fürchtet euch nicht von denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch eher von dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann!“ Mt 10, 28

„Wenn ein Verdammter ein einziges Mal sagen könnte: „Mein Gott, ich liebe dich“, gäbe es für ihn keine Hölle mehr. Aber, ach! Diese arme Seele hat die Fähigkeit zu lieben verloren, die sie empfangen hatte und die sie aber nicht einzusetzen wusste. Ihr Herz ist ausgetrocknet wie eine ausgepresste Traube. Kein Glück mehr in dieser Seele, kein Frieden mehr, weil sie keine Liebe hat.“ °Pfr. Von Ars

Hölle, offensichtlich das Unwort in der Verkündigung der letzten Jahre. Wer wagt schon darüber zu sprechen? Aber Jesus selbst hat darüber gesprochen, wenn auch nicht so oft wie über den Himmel, und sehr häufig auch der Pfarrer von Ars.

Die Worte Jesu zeichnen nicht das Bild eines Gottes, vor dem wir Angst haben müssten. Gleich nach seiner Warnung vor der Hölle zeigt Er uns di

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11. Sonntag im Jahreskreis 14.06.2020 Lesejahr A

„Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!

Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.“ Mt 9,37ff

„Wenn wir das Sakrament der Priesterweihe nicht hätten, hätten wir unseren Herrn nicht. Wer hat in hierher versetzt, in den Tabernakel? Der Priester. Wer hat unsere Seele bei ihrem Eintritt ins Leben empfangen? Der Priester. Wer ernährt sie, um ihr die Kraft auf ihrer Pilgerreise zu geben? Der Priester. Wer wird sie vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er diese Seele ein letztes Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester.“° Pfr. von Ars

Wir wissen vom Pfarrer von Ars, welch hohe Bedeutung für ihn das Priestertum hatte, dem er sein ganzes Leben lang gewidmet hat. Für ihn ist der ist es der Priester, der das Werk de

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Dreifaltigkeitssonntag 7.06.2020 Lesejahr A

„Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Joh 3,16

„Ich sage das, was unser Herr gesagt hat, als er in die Welt eintrat: Wohlan, mache, o Herr, was du willst, ich biete mich dir zum Opfer an.“ Pfr. von Ars°

Hingabe! Der Vater gibt sich selbst in Seinem Sohn für die Welt, für jeden einzelnen, hin, um den Menschen neu die Möglichkeit zu geben, durch den Glauben Anteil am ewigen Leben zu erhalten.

Der Pfarrer von Ars antwortet darauf mit totaler Hingabe seiner selbst, seines ganzen Lebens als Opfer.

Wenn wir diesen Satz von Jean Marie Vianney lesen, schrecken wir zurück. Eine solch totale Hingabe, dem Herrn alles zu überlassen, dass Er machen kann, was Er will und sich selbst zum Opfer anbieten? Welche Gedanken tauchen da in uns auf? Angst, der Herr könnte ein Leid nach dem anderen schicken, Krankheiten, Verluste ohne Ende? Das möchten

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Pfingsten 31.05.2020 Lesejahr A

„Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!“ Joh 20,19

„Wenn man vor sich selbst ausgelöscht und in den eigenen Augen klein ist, gefällt es dem Heiligen Geist, diese Leere mit sich selbst zu erfüllen durch eine Fülle von Erleuchtungen und Gnaden.“°

Ratlosigkeit, Angst, Furcht und Verschlossenheit führten die Jünger am Abend des ersten Tages  der Woche zusammen. Zwar hatten Petrus und der Jünger, den Jesus liebte, bereits das leere Grab gesehen und Johannes war zum Glauben gekommen. Aber die Schrift hatten sie noch nicht verstanden (Joh 20,9). Drei Jahre ihres Lebens hatten sie in ihren Traum einer Zukunft mit dem Herrn investiert, die nun zerbrochen zu sein schien.

Haben wir in unserem Leben nicht auch schon erfahren, nicht zu wissen, wie es weitergehen soll?

Genau da, wo wir unsere Grenzen, Scheitern

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7. Sonntag der Osterzeit 24.05.2020 Lesejahr A

„In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater…“ Joh 17, 1

„Indessen hatte sich der Pfarrer von Ars auf den Stufen des Altares hingekniet, hatte seine Seele in schnellem Aufschwung emporgerissen zu Gott, hat ihm alle Mühen des langen Tages aufgeopfert, dessen Morgengrauen noch fern war.“ °

Der Blick Jesu nach oben zum Vater ist wesentlich für Sein ganzes Wirken und Leben auf Erden für uns. Er kam vom Himmel herab zu unserem Heil, um uns hinaufzuziehen zum Vater. Aus dem Willen und der Kraft des Vaters hat er Sein Leben bis zum Tod am Kreuz durchlitten. Da er ganz Mensch war, in aller irdischen Schwachheit, war die Erlösung nur in der völligen Einheit mit dem Vater möglich.

Der Pfarrer von Ars, Märtyrer des Beichtstuhls, wäre aus menschlicher Sicht zu einem derart heroischen Leben der Hingabe nicht fähig gewesen. Seine ganze Kraft hat er wie Jesus im Blick nach oben, hinauf zum Vater, erhalten. So hat er seinen langen T

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Christi Himmelfahrt 21.05.2020 Lesejahr A

„Als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern;“ Mt 28,17ff

„Der Heilige Geist zerstreut die Nebel, die der Teufel vor uns auftürmt, damit wir den Weg zum Himmel verlieren sollen.“° Pfr. von Ars

Ist es uns überhaupt schon einmal aufgefallen, dass der Herr sogar Menschen, die seiner Person gegenüber im Zweifel sind, in die ganze Welt hinaussendet, um alle Völker zu seinen Jüngern zu machen? Sie sind also nicht von ihrem Auftraggeber überzeugt, sind in Unsicherheit  und bekommen doch eine weltumspannende Berufung.

Kein Chef eines großen Unternehmens würde so handeln. Loyalität mit der Führungskraft ist eigentlich unerlässlich. Wie kann unter solchen Voraussetzungen der Auftrag Jesu eigentlich gelingen?

Vom Pfarrer von Ars werden uns keine Glaubenszweifel berichtet. W

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6. Sonntag der Osterzeit 17.05.2020 Lesejahr A

„Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.“ Joh14,15f

„Wenn wir verstünden, was das heißt, ein Kind Gottes zu sein, könnten wir nicht mehr sündigen und würden auf dieser Erde wie die Engel sein.“° Pfr. von Ars

Papst Benedikt XVI. hat wiederholt geäußert, dass christlicher Glaube nicht zunächst eine Lehre oder eine Moral ist, sondern eine Beziehung zu Jesus Christus. Leider haben wir viel zu oft zunächst nur die Gebote gesehen, die wir so schlecht erfüllen können und aus eigener Kraft schon gar nicht, was zur Entmutigung und oftmals auch zur Abkehr vom Glauben überhaupt führt.

Der Herr aber zeigt uns einen ganz anderen Weg. Am Anfang steht der Vater, der die Liebe selber ist, die in Jesus Christus Fleisch angenommen hat, Mensch geworden ist und uns den Heiligen Geist als Beistand schenkt.  

Schon wenn wir uns von einem

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5. Sonntag der Osterzeit 10.05.2020 Lesejahr A

„Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?“ Joh 14,9f

„Wenn Gott uns kommen sieht, neigt er sich tief zu seinem kleinen Geschöpf herab, wie ein Vater, der sich zu seinem kleinen Kind hinunterbeugt, damit er hört, was dieses ihm sagt.“° Pfr. von Ars

Nichts ist für uns wohl schwieriger als mit und in und durch die Allerheiligste Dreifaltigkeit zu leben. Trennen wir nicht oft den Vater, dem wir Züge der Gerechtigkeit, der Strenge zuschreiben, und den Sohn, dessen geöffnetes Herz wir voller Dankbarkeit verehren, da wir uns darin geborgen fühlen?

Der Herr aber lehrt uns einen ganz anderen Aspekt: Er ist mit dem Vater eins. Wer Ihn sieht, sieht auch den Vater. Dies dürfen wir ganz konkret annehmen. Wenn wir auf den Herrn am Kreuz schauen, dann sehen wir in Jesus auch den Vater in Seiner Liebe für uns. Der Vater  „le

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4. Sonntag der Osterzeit 3.05.2020 Lesejahr A

„Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden;“ Joh 10,9

„Wenn wir der sakramentalen Kommunion beraubt sind, setzen wir an ihre Stelle so viel wie möglich die geistige Kommunion, die wir in jedem Augenblick machen können; denn wir sollen immer in einem brennenden Wunsch sein, den Guten Gott zu empfangen. Die Kommunion ist für die Seele wie ein Blasebalg für das Feuer, das zu erlöschen beginnt, aber wo es noch viel Glut gibt; man bläst und das Feuer entzündet sich wieder. Wenn wir nach dem Empfang der Sakramente spüren, dass die Gottesliebe abnimmt, schnell eine geistige Kommunion! Wenn wir nicht in die Kirche kommen können, wenden wir uns zum Tabernakel hin. Der Gute Gott hat keine Mauer, die ihn aufhält. Beten wir fünf Vaterunser und fünf Ave Maria… Wir können den Guten Gott nicht nur einmal am Tag empfangen; eine in Liebe brennende Seele ergänzend in  der Sehnsucht, ihn in jedem Augenblick zu empfangen,  °Pfr. von Ars

Der auferstanden

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3. Sonntag der Osterzeit 26.04.2020 Lesejahr A

„Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.“ Joh 21, 4

„Man weiß, dass Gott da ist.“° Pfr. von Ars

Wir feiern die Auferstehung Jesu Christi und doch hat dieses größte Ereignis der Menschheitsgeschichte niemand gesehen, auch nicht die Apostel und die Frauen als erste Zeugen dieses Geschehens. In all den Berichten der Evangelisten über die Auferstehung sehen wir, wie Menschen sich an diese bisher nicht vorstellbare Erfahrung herantasten, nicht glauben können, zweifeln oder aber diese Tatsache von Anfang an völlig leugnen, da sie nicht in die eigenen Erfahrungen hineinpasst.

Warum hat es der Herr nicht leichter gemacht, seine Auferstehung zu sehen  und anzuerkennen?

Auferstehung ist der Übergang von unserer irdischen Erfahrungswelt in die Transzendenz, in den Bereich des Vaters im Himmelreich. Lazarus wurde auferweckt zu einem diesseitigen Leben, vorerst aber nicht in die endgültige Volle

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2. Sonntag der Osterzeit, Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit 19.04.2020 Lesejahr A

„Nachdem er das gesagt hat, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“ Joh 20, 22f

„Durch die Sünde verjagen wir den lieben Gott aus unseren Seelen, fordern seine Gerechtigkeit heraus, betrüben sein väterliches Herz, rauben ihm Anbetung und Huldigung, die nur ihm allein gebühren … °Pfarrer von Ars

Der Barmherzigkeitssonntag, eingeführt als liturgisches Fest  erst durch Papst Johannes Paul II. am 30.04. 2000 bei der Heiligsprechung von Sr. Faustyna Kowalska, wird bis heute nicht in allen Pfarreien gefeiert. Warum wohl? Das Angebot der großen Barmherzigkeit Gottes kann uns doch eigentlich nicht unwichtig sein.

„An diesem Tag werden die tiefsten Tiefen meiner Barmherzigkeit für alle geöffnet werden. Jene, die an diesem Tag beichten und kommunizieren werden, erhalten Verzeihung ihrer Sünden und Nachlass aller Sündenst

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Ostersonntag 12.04.2020 Lesejahr A

„Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte… Jesus sagte zu ihr: Frau warum weinst du? Wen suchst du?“ Joh 20,17.15.

„Inmitten seiner Seelenleiden sagte er, dass man mehr Liebe zeigt, wenn man Gott trotz Trostlosigkeit des Herzens und der Seele dient, als wenn man ihm in der Fülle geistiger Tröstungen dient.“ °

Ostern feiern in der Zeit der Corona-Krise ohne die Möglichkeit an öffentlichen Gottesdiensten teilzunehmen, löst zunächst menschlich keine Freude aus, sondern tiefen Schmerz. Eigentlich unvorstellbar, dass weltweit sich nirgends Priester mit ihren Gläubigen versammeln können, um Halleluja zu singen!

Niemand war bei der Auferstehung dabei. Es  gibt für dieses größte Ereignis der Welt keine Augenzeugen. Die Kunde von der Auferstehung erreichte die Welt durch Menschen, die dem auferstandenen Herrn begegnet waren.

Vielleicht lesen wir das heutige Evangelium neu, umso so manches Wichtige nicht zu übersehen.

Maria weint und wein

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Palmsonntag 5.04.2020 Lesejahr A

„Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und reitet auf einer Eselin und  auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers… Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf.“ Mt 21,5;7

„In der Tat, welch eine Aufgabe, unter so vielen und großen Beweisen der tiefsten Verehrung demütig zu bleiben! Wir spielten darauf einst in der Unterredung mit ihm an. Er verstand uns sofort, hob die Augen gen Himmel und sagte mit dem Ausdruck der tiefsten Trauer und fast vor Entmutigung: „O, mein Freund! Wenn ich nur nicht zur Verzweiflung versucht würde!“… Seine Demut umgab ihn mit einer schützenden Wolke, in der er sein eigenes Nichts recht tief erkannte, und durchdrungen vom Gefühle seiner menschlichen Erbärmlichkeit siegte er leicht über alles das durch Selbstverachtung.“°

Ein Esel darf den Herrn bei seinem königlichen Einzug nach Jerusalem zu seinem qualvollen Leiden und Sterben tragen. Ein Esel durfte auch an der Kr

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5. Fastensonntag 29.03.2020 Lesejahr A

„Als Jesus sah, wie sie (Maria) weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus.“ Joh11,35f

„Er vergoss Tränen, als beweinte er seine eigenen Sünden.“ °

Jesus weint, der menschgewordene Sohn Gottes weint… mit innerster Erregtheit und Erschütterung….

Er weiß doch, was er tun wird, dass Er Lazarus von den Toten auferwecken wird, um die Menschen zum Glauben an Seine Auferstehung hinzuführen. Und doch weint Jesus…

Der Vater hört Sein Gebet und Jesus weiß, dass Er immer erhört wird. Aber Tote zum Leben zu erwecken, ist offensichtlich leichter als Menschen zum Glauben zu führen. Die Natur muss dem Herrn gehorchen. Der Glaube aber setzt den freien Willen des Menschen voraus, den der Herr niemals antastet. Dem Unglauben also befiehlt er nicht zu weichen

 Mit innerster Erregung sieht Er den Ungla

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4. Fastensonntag (Laetare) 22.03.2020 Lesejahr A

„Da sprach Jesus: Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die nicht Sehenden sehen und die Sehenden blind werden. Einige Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies. Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind? Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde.“ Joh 9,39ff

„Du sagtest in deinem letzten Briefe, nachdem der Pfarrer von Ars wie sein göttlicher Heiland das Lob der Menschen geflohen sei, werde er auch wohl, wie dieser, zurückkehren, um sein Opfer zu vollenden… Mir schien, dieser opferwillige Mann könne seine Tage, dem apostolischen Martyrium gewidmet, unmöglich in Ruhe und Zurückgezogenheit beschließen. Trotz meiner Ehrfurcht vor seiner Heiligkeit, konnte ich doch nur denken, hier sei er im Irrtum, und verkenne den Willen des Himmels. Es ist ihm dieser offenbart worden, und nun ist er wieder in unserer Mitte, unsern Gebeten und Gelübden wiedergegeben.“ °

Viel

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3. Fastensonntag 15.03.2020 Lesejahr A

„Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Joh 4,23f

„Da, wo die Heiligen vorübergehen, geht Gott mit ihnen vorüber.“° Pfr. von Ars

In der Anbetung des Vaters hat Jesus Christus  den Sieg über Satan bei der Versuchung in der Wüste errungen, wie wir  am 1. Fastensonntag gehört haben.

In diese Anbetung wurden Petrus, Jakobus und Johannes in der Offenbarung Jesu als Sohn Gottes bei der Verklärung mit hineingeführt, wie wir es am 2.Fastensonntag gehört haben.

Nun geht der Herr ganz an den Rand, um eine Frau am Jakobsbrunnen, eine stadtbekannte Sünderin in Samarien, über die wahre Anbetung des Vaters zu belehren und sie innerlich so zu berühren, dass sie zum Glauben an Ihn kommt und durch sie viele Samariter ebenfalls.

Die Ki

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2. Fastensonntag 8.03.2020 Lesejahr A

„In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.“ Mt 17,1

„Anfang Februar 1818 vernahm Johannes Maria Vianney, Vikar in Ecully, dass Kapelle und Dorf Ars seiner Fürsorge anvertraut seien. Nicht einen Augenblick kümmerte er sich um das Gerede, ob Courbon in die Pfarreien des Gebietes, „das für den Lyoner Klerus eine Art Sibirien geworden war, tatsächlich nur minder zuverlässige Leute sandte“. Treuherzig sucht er den Generalvikar auf, der ihm seine Ernennung mit den Worten überreichte: „Es ist nicht viel Gottesliebe in dieser Pfarrei vorhanden; die werden Sie hineintragen.“ °

Beiseite-genommen-werden muss nicht unbedingt eine positive Erfahrung sein. Petrus, der jetzt beiseite gezogen wird, hat kurz vorher Jesus zur Seite genommen und begonnen, ihn zurecht zuweisen, weil der Herr seinen Jüngern erklärt hatte,  dass er nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Schriftgelehrten und Hohep

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1. Fastensonntag 1.03.2020 Lesejahr A

„Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“ Mt 4,10

„Die Versuchungen, die am meisten zu fürchten sind, die mehr Seelen verderben, als man glaubt, das sind diese kleinen Gedanken der Eigenliebe, diese Gedanken der Selbstzufriedenheit, diese Beifallskundgebungen über alles, was man tut, über das, was über uns gesagt wurde.“ °Pfr. von Ars

Solch gewaltige Versuchungen, wie der Pfarrer von Ars sie durch den Grappin(Teufel)  in jeder Nacht erlitten hatte, haben wir nicht und wären ihnen auch nicht gewachsen. Und doch sieht Jean-Marie Vianney die kleinen Versuchungen, die wir wahrscheinlich oft gar nicht als solche erkennen, als die gefährlicheren an.

Was ist denn eigentlich daran so verwerflich, sich über einen Erfolg, über ein Lob zu freuen? Wir alle brauchen doch von Zeit zu Zeit eine positive Rückmeldung, um für unseren weiteren Weg gestärkt zu werden.

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7. Sonntag im Jahreskreis 23.02.2020 Lesejahr A

„Ich aber sage euch: liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ Mt 5,44f

„Zu dem Gegensatz mit seinen Amtsbrüdern trat der Hass und die Missgunst derjenigen, für deren Laster die Tugenden des Pfarrers ein beständiger und demütiger Vorwurf waren;… Briefe ohne Unterschrift, strotzend von Vorwürfen, schamlose Anschläge wurden an die Mauern des Pfarrhauses geheftet; alle Waffen des Hasses und der Gemeinheit wurden gegen ihn aufgeboten.

Und doch blieb dieser Mann… ruhig und ungebeugt unter dem Sturm der Schläge, dass es den Anschein hatte, als berührten sie ihn nicht. Die Gnade hatte vollständig jenes Herz in Besitz genommen: und der innerliche Schmerz ward von der unveränderlichen Heiligkeit seines Antlitzes verdeckt, die Stunden der Niedergeschlagenheit wurden besiegt durch sein heldenmütige

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6. Sonntag im Jahreskreis 16.02.2020 Lesejahr A

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen… Eure Rede sei: Ja, ja, nein nein; was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.“ Mt 5,17;37

„Meine Brüder, keine Tugend lässt uns besser erkennen, ob wir Kinder Gottes sind, als die Liebe… Er sagt uns, dass das ganze Gebot und die Propheten eingeschlossen sind in das Gebot, unseren Nächsten zu lieben… Wenn wir dieses Gebot erfüllen, erfüllen wir auch alle anderen. Die anderen Gebote, sagt der hl. Paulus, verbieten uns Ehebruch, Diebstahl, Fluchen und Verleumdungen. Lieben wir unseren Nächsten, so tun wir nichts von alledem, weil die Liebe, die wir für unseren Nächsten haben, nicht duldet, dass wir ihm Böses tun.“ °Pfr. von Ars

Geradezu unerträglich erscheinen die Worte des Herrn über die gravierenden Folgen bei scheinbar kleinen Übertretungen der Gebote: ein verschlossenes Himmelreich,  Gericht, Feuer der Hölle.

Jesus

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5. Sonntag im Jahreskreis 9.02.2020 Lesejahr A

„Ihr seid das Salz der Erde.“ Mt 5,13

„Aus uns selbst sind wir nichts.“° Pfr. von Ars

„Jedes Speiseopfer sollst du salzen und deinem Speiseopfer sollst du das Salz des Bundes deines Gottes nicht fehlen lassen; jede deiner Opfergaben sollst du mit Salz darbringen.“ (Lev. 2,13)

Salz als Zeichen des Bundes mit Gott, so hat es Gott bereits im Alten Testament für die Darbringung der Speiseopfer gewollt.

Der Herr gibt uns die Zusage, dass wir das Salz der Erde sind, also nicht, dass wir das sein sollen, sondern dass wir das sind, also Menschen, die andere in den Bund mit Gott führen.

Dies  war nicht nur das Ziel der Propheten, besonders auch des hl. Johannes des Täufers, sondern auch des Pfarrers von Ars.

Sie alle haben in ihrem Leben großen Widerstand, Ablehnung, ja sogar auch den Tod angenommen, um Salz der Erde zu sein.

Vor der Radikalität eines Lebens als Salz für die Erde, können wir eigentlich nur zurückschrecken. Wir in u

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4. Sonntag im Jahreskreis 2.02.2020 Lesejahr A

„Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich…

Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ Mt 5,2f;10

„Wie tröstlich ist es doch, unter den Augen Gottes zu leiden und sich am Abend bei der Gewissenserforschung sagen zu können: „Wohlan, meine Seele, du bist heute zwei oder drei Stunden Jesus Christus ähnlich gewesen. Du bist gegeißelt, mit Dornen gekrönt, gekreuzigt worden – mit ihm!…“ °Pfr. von Ars

In der Taufe Jesu öffnete sich der Himmel und der Geist Gottes kam auf ihn herab. In der Bergpredigt heißt es sehr feierlich, dass er seinen Mund öffnete. Das Herabströmen des Heiligen Geistes, das in der Taufe begonnen hat, geschieht weiter in der Verkündigung Jesu.

Die Voraussetzungen, um dieses Heil von oben her zu empfangen, sind die Armut vor Gott und die Annahme von Verfolgungen.

Wer die Bereitschaft hierzu hat, dem verspr

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3. Sonntag im Jahreskreis 26.01.2020 Lesejahr A

„Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas;... Da sagte er zu ihnen: kommt her, mir nach!. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten  ihm nach.

Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes… Er rief sie und  sogleich verließen sie das Boot und  ihren Vater und folgten Jesus nach.“ Mt 4,18ff

„Durch den Neid des Teufels ist der Tod in die Welt gekommen.“ ° Pfr. von Ars

„Gott sah, dass es gut war.“ So berichtet uns die Schöpfungsgeschichte der Heiligen Schrift. Nach Erschaffung des Menschen wird dies sogar noch gesteigert: „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut. °²

Der Blick Gottes, der dem Menschen Leben und Segen schenkt, wurde vom Menschen nicht mit einem Blick der Liebe und Dankbarkeit beantwortet, sondern mit Neid auf Gott, mit dem Wunsch nach Gottgleichheit.

Die Folgen der

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2. Sonntag im Jahreskreis 19.01.2020 Lesejahr A

„ Er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Und ich habe es gesehen und bezeugt: dieser ist der Sohn Gottes.“

Joh 1,33f

„der Heilige Geist will uns zum Himmel führen: wir haben nur  ja zu sagen und uns führen  zu lassen.“ ° Pfr. von Ars

Jesus steigt in der Taufe in die Tiefen des Wassers im Jordan und wird vom Heiligen Geist als Sohn Gottes bezeugt. Damals hat sich der Himmel geöffnet für alle Zeiten. In Jesus Christus wurden die Wasser des Jordan und die ganze Schöpfung erneuert und geheiligt, um so die Schönheit Gottes in dieser Welt widerzuspiegeln.

Der Heilige Geist, der vom Himmel herabstieg, will uns in Jesus Christus zum Himmel hinauf führen, und zwar auch durch die Schöpfung, durch diese unsere Welt.

Der Pfarrer von Ars mahnt, sich völlig der Führung des Geistes zu überlassen, was nicht nur unser Lebe

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Taufe des Herrn 12.01.2020 Lesejahr A

Dieser Dienst des Vorläufers ist so erhaben, dass uns die Begriffe fehlen, würdig  darüber zu sprechen. Der ewige Vater wollte, dass der heilige Johann Baptist die Interessen seines Sohnes wahrnahm; ihm allein wollte er die Sorge um sein Anliegen anvertrauen, da er das reinste und würdigste Herz war. Aber was die Größe des hl. Johann Baptist fast bis in Unermessliche vermehrt, war die Ehre seinen Gott zu taufen…“ Welche Ehre für ein Geschöpf, den Schöpfer zu seinen Füßen zu sehen“. „Meine Kinder, sagt uns Tertullian,  um den anbetungswürdigen Leib von Jesus Christus zu berühren, musste der hl. Johann Baptist eine Reinheit vergleichbar der hl. Jungfrau haben, was ihn fast in den gleichen Rang  zu versetzen scheint.“ˆ

Pfr. von Ars

Der Pfarrer von Ars, der als Namen bei der Firmung für sich  Baptist ausgesucht hatte und in seinem ganzen priesterlichen Leben die Aufgabe des Vorläufers für die Menschen erfüllen wollte und erfüllt hat, war bis in die

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2. Sonntag nach Weihnachten 5.01.2020 Lesejahr A

„Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ Joh 1,14

„Unser Herr, der die Wahrheit selber ist, legt nicht weniger Wert auf sein Wort als auf seinen Leib. Ich weiß nicht, ob es schlechter ist, während der Messe zerstreut zu sein, als während der Predigten; ich sehe da keinen Unterschied. Während der Messe verliert man die Verdienste des Todes und Leidens unseres Herrn und während der Predigten lässt man das Wort außer  acht, das er selber ist.“ °

Pfr. von Ars

Die Kirche hat zwar immer die Heiligen Schriften verehrt wie den Herrenleib selbst, wie das Zweite Vatikanum sagt°², die Gläubigen haben jedoch früher meist der Eucharistie mehr Bedeutung und Verehrung entgegengebracht als dem Evangelium. Lange vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat der Pfarrer von Ars im Herzen der Kirche geradezu prophetisch dem Wort des Herrn und Seinem Leib die gleiche Bedeutung zuerkannt.

Das Wort, das aus Maria Fleisch geworden ist, möchte auch in uns n

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Erscheinung des Herrn 2020, Lesejahr A

„Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm.“ Mt2,11

„Sollen wir nicht wie die Magier bereit sein, lieber alles zu opfern als diesen Schatz zu verlieren? … Durch sie hat uns Gott den Glauben überliefert; denn in ihnen finden wir das vollkommenste Beispiel eines lebendigen, großmütigen und beharrlichen Glaubens. Ein Herz und eine Seele mit den drei Magiern lasst uns zu Jesus Christus gehen und ihn als unseren Gott anbeten, ihn als unseren Retter lieben, ihm als unserem König anhängen. Schenken wir  ihm den Weihrauch eines glühenden Gebetes, die Myrrhe eines Lebens in Buße und Abtötung, das Gold einer reinen Liebe; oder machen wir vielmehr wie die Magier ein allumfassendes Opfer von allem, was wir haben und allem, was wir sind; und Gott wird uns nicht nur diesen kostbaren Schatz des Glaubens bewahren, sondern er wird ihn uns noch lebendiger zurückgeben und hierdurch werden wir Gott gefallen u

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