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7. Sonntag der Osterzeit 2.06.2019 Lesejahr C

„In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.“ Joh 17,20

„Wenn wir durch die Straßen gehen, richten wir unseren Blick auf unseren Herrn, der vor uns sein Kreuz trägt, auf die heilige Jungfrau, die uns anschaut, auf unseren guten Engel, der an unserer Seite ist. Wie ist das schön, dieses innerliche Leben! Es gibt uns die Einheit mit dem guten Gott!“ Pfarrer von Ars. °

Wenn Jesus seine Augen zum Himmel erhebt, ist dies das äußere Zeichen seiner inneren Einheit mit dem Vater. Das Gebet, das dann folgt, stimmt völlig mit dem Wirken und  Willen seines Vaters überein. Der Herzenswunsch Jesu um die Einheit  der Seinen mit Ihm und mit dem Vater entspringt der innersten Sehnsucht des Vaters.  Und doch weiß der Herr von Anfang an, dass diese Einheit immer wieder angefochten und zerstört werden wird. Drei Jahre lang hatte Er diese Er

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6. Sonntag der Osterzeit 26.05.2019 Lesejahr C

„Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.“ Joh 14,23

„Sein Wort (d. h.  des Pfr. von Ars) hatte eine solche Wirksamkeit, weil er mit seinem ganzen Wesen predigte: es war eine heilige Seele ganz von Glauben und Liebe entzündet, welche ihre Strahlen auf die Seelen der Zuhörer ergoss, die mit ihr unmittelbar in Berührung traten… Er sprach ohne weitere Vorbereitung, als in seinem beständigen Anschluss an die göttliche Liebe.“ °

Am 6. Sonntag der Osterzeit, dem Sonntag vor den Bitttagen vor Christi Himmelfahrt, legt uns die Kirche besondere Trostworte des Herrn für die Zeit nach seiner Rückkehr zum Vater vor.  Der Herr verspricht Seine ständige Gegenwart, nicht leiblich sichtbar in dieser Welt, aber umso wirksamer in uns, in unserem Herzen. Er will mit dem Vater in uns Wohnung nehmen, aber unter der Voraussetzung, dass wir Ihn lieben und Sein Wort halten.

Der

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5. Sonntag der Osterzeit 19.05.2019 Lesejahr C

„Als Judas vom Mahl hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht.“ Joh 13,31

 „Meine Kinder, wenn man sehr weise, ja sogar heilig sein will auf dieser Erde, muss man alles in Empfang nehmen direkt aus der Hand Gottes. Jene täuschen sich, die in den anderen Christen, ihren Brüdern, Feinde und Bösewichte sehen. Jesus Christus hat dies am Tag seines Leidens nicht so getan.“ Pfr. von Ars°

Jesus wird von Judas verraten und nennt dies Verherrlichung des Menschensohns. Dies ist für unseren Geist, für unser Herz, für unser ganzes Empfinden völlig unverständlich. Verrat ist Verherrlichung? Und doch sagt der Herr das so und nicht, dass nach dem Verrat später beim Vater die Verherrlichung folgt, sondern jetzt im Verrat selbst ist die Verherrlichung.          
Der Verrat durch einen Freund ist unsagbar schmerzlich. Die Entäußerung des Herrn endet nicht bei der Menschwerdung und bei der Geburt im Stall zu

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4. Sonntag der Osterzeit 12.05.2019 Lesejahr C

“ Meine Schafe hören auf meine Stimme;… Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen.“

Joh 27f

„Oh, wenn man denkt, dass unser großer Gott sich gewürdigt hat, dies ( die Hirtensorge) uns Elenden anzuvertrauen!…“ Pfr. von Ars°

Von Kindheit an hat uns das Vertrauen auf den Guten Hirten Halt und Geborgenheit geschenkt. Der Herr nimmt nichts von seinen Zusagen zurück, aber Er schenkt uns Seine Hirtenliebe  im Wesentlichen durch den Priester. Durch die Sakramente werden wir Teil des mystischen Leibes Christi, der Kirche, und auf unserem Lebensweg immer wieder neu gestärkt.

Die Entäußerung Christi in Seiner Menschwerdung, in Seinem Leiden und in Seinem Tod geht nach der Auferstehung und Himmelfahrt noch weiter. Der Herr überantwortet Seine Kirche schwachen Menschen. Und für diese Schwachheit sind die Apostel Beispiel genug.  Sie verlassen den Herrn in dem Augenblick, in dem Er sie sich a

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3. Sonntag der Osterzeit 5.05.2019 Lesejahr C

„Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war…

Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr!“ Joh 21, 4; 7

„Damals richtete unser Herr die Lahmen auf, heilte die Kranken, erweckte die Toten. Es gab Menschen, die dabei waren, die mit ihren Augen diese Wunder sahen und die daran nicht glaubten. Die Menschen sind immer und überall die gleichen. Wenn Gott mächtig ist, so hat auch der Teufel seine Gewalt; er bedient sich ihrer, um die arme Welt blind zu machen.“ Pfr. von Ars°

Ohne den Herrn ist es Nacht, gibt es nur Erfolglosigkeit und Trostlosigkeit für die Jünger. Wenn der Herr kommt, hört die Nacht auf und es wird Morgen. Das Licht erscheint. Doch wie schwer ist es, in diesem aufbrechenden Licht, das der Herr selber ist, Jesus  zu erkennen. Dazu ist nur die Liebe des Jüngers, den Jesus liebte, fähig.

Wünschen wir uns doch nicht auch manchmal, etwas von der Kraft und Herrlichk

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2. Sonntag der Osterzeit, Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag 28.04.2019 Lesejahr C

„Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.“ Joh 20, 22f

„Ich kann nicht gescheit reden… Aber wenn Sie einen Trost brauchen, kommen Sie da herein… (in den Beichtstuhl).“ Pfr. von Ars°

Durch seine Auferstehung schafft der Herr die Welt neu, jedoch nicht durch eine spektakuläre Bekehrung des jüdischen Volkes, das auf den Messias gewartet hat, sondern in einem Ringen um jeden einzelnen, unabhängig ob Mann oder Frau, Jude oder Heide. Nach der Auferstehung wendet sich der Herr dem Einzelnen zu, nicht mehr den Massen wie zu seiner irdischen Zeit des Wirkens.

Er überantwortet diesen Dienst seinen Jüngern mit der einfachen Geste des Anhauchens. Als Gott den Menschen, Staub vom Erdboden, formte, blies er in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu ein

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Ostersonntag 21.04.2019 Lesejahr C

„Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest… Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“ Joh 20,17

„Ihr betet in Eile, … Aber die Heiligen machten es nicht so. Daher hafteten sie auch nicht mehr an der Erde.“ Pfr. von Ars°

Sooft haben wir schon Ostern gefeiert und sind immer noch am Anfang, um dieses größte Ereignis der Menschheitsgeschichte zu verstehen. Der durch die Erbsünde gefallene Mensch ist zutiefst irdisch gesinnt und sucht Erfüllung und Glück zunächst in dieser Welt. Wenn wir ein Leid erfahren,  erkennen wir in unserer Abwehr die ganze Erdverhaftung. Wir ahnen, dass wir für das Glück und für das Leben bestimmt sind und erfahren dies oftmals im Alltag nicht. Und schon tauchen Zweifel an der Güte und Barmherzigkeit des Vaters auf.

Wieviel Erfüllung hatte Maria Magdalena in der Begegnung mit dem Herrn erfahren und suchte daher diese Begegnung wieder und wieder. Wir können uns in Maria Magdalena wiederfinden

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Palmsonntag 14.04.2019 Lesejahr C

„Betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet!… Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet!“  Lk 22, 40 46

„Wir haben gesehen, wie groß unsere Seele ist, wie Gott sie liebt, wie er gelitten hat, um sie zu retten… Wachen wir doch über uns, aus Angst überrumpelt zu werden; beten wir, um unsere Versuchungen zu erkennen und die Kraft zu haben, ihnen zu widerstehen.“  ° Pfr. von Ars

„Und führe uns nicht in Versuchung“, beten wir in jedem Vaterunser und wissen eigentlich oft gar nicht, was unsere Versuchungen sind. Psychologisch ist vieles zu erklären, angefangen vom Stammbaum, den Lebenssituationen und den eigenen Wesenszügen, die  oftmals  Sünde und Versagen verstehen lassen und zu entschuldigen scheinen.

Diese Erklärungen sind jedoch alle  rein weltimmanent und können uns nicht in eine transzendente Sicht führen.

Wenn wir alles erklären können, so scheint es auch nicht notwendig, eine geistliche Auseinanderse

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5. Fastensonntag (Passionssonntag) 7.04.2019 Lesejahr C

„Das sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“ Joh 8, 11

„Fragt ihn, warum er auf diesen öffentlichen Platz gegangen ist. „Ah! Er wird euch sagen, weil ich auf diese Ehebrecherin warte, die man herbeiführen wird, um sie steinigen zu lassen; und ich, ich werde sie gegen ihre Feinde verteidigen, sie berühren und sie bekehren.“ Seht ihr diesen zärtlichen Erlöser in der Nähe dieser Frau, wie er sich verhält, wie er sie verteidigt? Als er sie umgeben von diesem  Mob sieht, der nur auf das Zeichen wartet, um  sie totzuschlagen,  scheint der Erlöser ihnen zu sagen: „Einen Augenblick, lasst mich machen, dann könnt ihr eurerseits handeln. “ Er bückt sich zur Erde, er schreibt, nicht das Urteil des Todes, sondern der Vergebung. Er steht wieder auf und schaut sie an. Scheint er ihnen nicht zu sagen: „Jetzt da dieser Frau vergeben wurde, ist sie keine Sünderin mehr, sondern eine heilige Büßerin: wer

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4. Fastensonntag 31.03.2019 Lesejahr C

„Doch er erwiderte seinem Vater: siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.“ Lk 15,29f

„Mein ganzes Leben hindurch bin ich übel behandelt worden, aber es hat mir gut getan.“ Pfr. von Ars°

Das Gleichnis vom frustrierten Sohn könnten wir diese Erzählung nennen, nachdem  es zunächst als Gleichnis vom  verlorenen Sohn und dann als Gleichnis vom barmherzigen Vater bezeichnet wurde. Es bricht aus diesem völlig frustrierten Sohn einfach der ganze Ärger vieler Jahre heraus, als er das Festmahl für seinen jüngeren Bruder, der nur als Taugenichts in der Ferne gelebt hat, sieht.

In diesem älteren Sohn können wir in so vielen Situationen auch uns und viele unserer Mitmenschen wiedererke

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3. Fastensonntag 24.03.2019 Lesejahr C

„Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umgekehrt.“ Lk 13,3

„Die Gebote Gottes sind Unterweisungen, die Gott uns gibt, damit wir zum Himmel finden, so wie man ja auch am Anfang einer Straße oder eines Weges einen Wegweiser anbringt.“  Pfr. von Ars°

Diese Worte des Herrn,  dass  wir ohne Umkehr umkommen werden, möchten wir am liebsten nicht hören. Und doch sagt der Herr sie sogar zweimal, weil sie so bedeutsam sind. Wir können also nicht einfach darüber hinweggehen  und nur die Worte des Herrn annehmen, die uns ganz eindeutig  seine Liebe offenbaren.

Wenn wir den ganzen Text des Evangeliums am 3. Fastensonntag hören, so können wir tief erschüttert sehen, dass auch diese Worte Ausdruck  seiner unendlichen Liebe und Sorge um uns sind.

Der Winzer, der für den Feigenbaum ohne Früchte eintritt und den Besitzer  um  Geduld bittet, um den Baum noch ein weiteres Jahr zu pflegen, damit  er doch noch Früchte bri

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2. Fastensonntag 17.03.2019 Lesejahr C

„Dieser ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Während die Stimme erscholl, fanden sie Jesus allein.“ Lk 9, 35f

„So wie die Jünger auf Tabor nichts mehr sahen als Jesus allein, so sehen auch die innerlichen Seelen auf dem Tabor ihres Herzens nichts mehr als unseren Herrn. Die Seele und Jesus sind zwei Freunde, von denen der eine Freund niemals mehr vom anderen lässt.“ Pfr. von Ars°

Wie gerne würden wir doch den Herrn einmal in seiner Verklärung sehen und doch würde dieses Erlebnis nicht ausreichen, um dem Herrn treu zu bleiben.

Petrus, Johannes und Jakobus zeigen uns dies deutlich.

Johannes, der mit dem Herrn am innigsten verbunden war, kam am schnellsten zurück unter das Kreuz, während Petrus erst einen längeren Weg der Reue gehen musste. Der Blick Jesu hat Petrus unmittelbar nach seinem Verrat so berührt, dass er hinausging und bitterlich weinte (Lk 22,62).

Der Pfarrer von Ars lenkt unseren Blick auf Jesus allein,  und zwar

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1.Fastensonntag 10.03.2019 Lesejahr C

„In jener Zeit kehrte Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, vom Jordan zurück. Er wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt, vierzig Tage lang und wurde vom Teufel versucht.“ Lk 4,1f

„Warum waren die Heiligen so losgelöst von der Erde? Weil sie sich vom Heiligen Geist führen ließen.“ Pfr. von Ars°

Feiern wir nicht lieber Ostern, als durch die Fastenzeit zu gehen? Fasten, Verzichten, Umkehren sind einfach schwierig, auch wenn wir schon eine ganze Zeit lang unseren Lebensweg mit dem Herrn gehen. Der gefallene Mensch in uns wehrt sich doch immer wieder gegen diesen Weg des Heils.

Aber liegt es nicht daran, dass wir auf unsere eigene Kraft bauen und dabei doch unsere eigene Schwäche sehen, die uns oft niederdrückt und mutlos macht?

Jesus zeigt uns, wie diese Schwierigkeit zu überwinden ist, nämlich nur in der Kraft des Heiligen Geistes.

Er lässt sich vierzig Tage Zeit für seinen Weg durch die Wüste. Vierzig Jahre sind auch die Kinder Israels dur

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8. Sonntag im Jahreskreis 3.03.2019 Lesejahr C

„In jener Zeit sprach Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen?“ Lk 6,39

„Mein Gott, wie blind ist der Mensch, wenn es sich zu etwas fähig glaubt.“

Pfr. von Ars°

Geht es uns nicht immer wieder einmal so, dass wir meinen zu wissen, was zu tun wäre, wenn wir irgendeine schwierige Situation sehen oder davon hören? Wenn wir dies auch noch dem Betroffenen gegenüber ausdrücken, kann es leicht sein, dass wir den anderen verletzen, ohne es zu wollen und – was noch schlimmer ist - ohne es zu merken. Wir kennen die Lebenserfahrungen des anderen nicht und auch nicht die Pläne, die der Herr für ihn hat, der ihn auch auf seinen Umwegen mit großer Geduld  begleitet.  Und an Geduld fehlt es uns so oft, mit uns selbst und mit anderen.

Der Pfarrer von Ars, der die Herzensschau hatte und oftmals in die Zukunft blicken konnte, war sich seiner Blindheit bewusst. Von sich aus sah

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7. Sonntag Im Jahreskreis 24.02.2019 Lesejahr C

„In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euch die ihr zuhört, sage ich euch: liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen…. und ihr werdet Söhne des Höchsten sein;“ Lk 6,27.35

„Es ist ganz ausgeschlossen, Gott zu lieben und ihm zu gefallen, ohne von seinem göttlichen Wort genährt werden.“° Pfr. von Ars

Die Worte Jesu scheinen uns unerfüllbar, sie entsprechen so gar nicht unserem eigenen Empfinden von Gerechtigkeit. Und doch haben uns viele Heilige, besonders auch der Pfarrer von Ars, gezeigt, dass genau in diesem Gebot eine Kraft zu neuem Leben ist - nicht nur für andere, sondern auch für uns selbst, die wir uns eigentlich dadurch zunächst benachteiligt fühlen.

Wir hören die Weisungen, aber zu wenig die Anrede: euch, die ihr zuhört. Das bedeutet nicht nur die Aufforderung nun aufmerksam zu sein, um eine Mitteilung zu erhalten, sondern – so erklärt es uns der Pfarrer von Ars – vom göttlichen Wort genährt zu werden.

Wenn wir also zuhö

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6. Sonntag im Jahreskreis 17.02.2019 Lesejahr C

6. Sonntag im Jahreskreis 17.02.2019 Lesejahr C


„In jener Zeit stieg Jesus mit den Zwölf den Berg hinab…
Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes…
Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon empfangen.“ Lk 6,17.20.24

„Sehet die Könige, die Kaiser, die Großen der Erde an; sie sind sehr reich: sind sie zufrieden? Wenn sie den guten Gott lieben, ja; sonst aber nicht, sie sind nicht zufrieden.“ Pfr. von Ars°

Der Herr kommt vom Berg herab, auf dem er die ganze Nacht gebetet hat, um am Morgen seine zwölf Apostel  aus der Schar der Jünger auszuwählen.
Wenn der Herr herabkommt, dann um  unseretwillen,  um uns hinauf zuziehen zum Vater. Seine Worte richtet er an die Jünger, an die, die ihm nachfolgen, also heute  an uns.
Der Pfarrer von Ars hilft uns zu verstehen, wer die Armen sind, denen das Reich Gottes gehört. Das Kriterium ist nicht die materielle Armut, sondern die Liebe zu Gott und damit auch zum Nächsten. Auch die Reichen,

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5. Sonntag im Jahreskreis 10.02.2019 Lesejahr C

„In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, stand er am See Gennesaret und sah  zwei Boote am See liegen... Jesus stieg in eines der Boote… Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.“

Lk 5, 1-3

„Je mehr man ihn hörte, umso mehr wollte man ihn hören und man kam immer mit Liebe unter seine Kanzel zurück  als dem Ort, wo man das Schöne und das Wahre gefunden hat. Nichts Geringeres ließ sich daraus erkennen, als  dass der Pfarrer von Ars voll des Heiligen Geistes Gottes war, der allein größer ist als unser Herz… Der heilige Pfarrer hatte keine  andere Vorbereitung als  seinen ununterbrochenen Verkehr mit Gott.“ °

Wir können es uns gar nicht vorstellen, dass Menschen sich heute um die Verkünder des Evangeliums drängen würden, so wie sie sich damals um Jesus gedrängt haben. Es scheint alles bekannt und damit abgehakt zu sein, was das Evangelium uns sagt.

                Jesus entfernt s

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4. Sonntag Im Jahreskreis 3.02.2019 Lesejahr C

„Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging weg.“ Lk4,29f

„Man betet eilig … erfüllt von Stolz und Gehässigkeit… Aber die Heiligen haben es nicht so gemacht. Und so wurden sie  nicht mehr von der Erde festgehalten.“

Pfr. von Ars °

Der erste Auftritt von Jesus war nach anfänglicher Begeisterung  ein großer Eklat und ist wie eine Vorschau des öffentlichen Lebens des Herrn auf dieser Welt.

Der Herr, der gekommen ist, um den Menschen das Tor zum Paradies wieder zu öffnen, stört und soll so schnell wie möglich beseitigt werden.

Der Herr diskutiert nicht, versucht nicht zu überzeugen, sondern geht weg.

 „Herr bleib doch bei uns trotz unserer Halsstarrigkeit und Hartherzigkeit!“  So möchten wir Ihm am liebsten nachrufen. Aber Er geht weg…

Der Pfarrer von Ars zeigt uns, wo

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3. Sonntag im Jahreskreis 27.01.2019 Lesejahr C

„Schon viele haben es unternommen, eine Erzählung über die Ereignisse abzufassen, die sich unter uns erfüllt haben. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren.“ Lk 4,1

„Wer das Wort Gottes mit dem echten Wunsche, es sich nutzbar zu machen, anhört, ist Gott wohlgefälliger als derjenige, der ihn in der heiligen Kommunion empfängt.“

Pfr. von Ars°

Die Bedeutung des Wortes Gottes hat der Pfarrer von Ars in einer prophetischen Weise so gesehen, wie sie in der katholischen Kirche erst nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil  allgemein erkannt wurde.

Wenn nach Johannes im Anfang das Wort war und das Wort bei Gott war und  das Wort Gott war, dann wird ganz offenkundig, welchen Stellenwert das Wort hat. In ihm begegnen wir dem lebendigen Gott.

Im Wort, etwas in unserer Welt ganz Flüchtigem, Verklingendem, das schnell überhört und vergessen werden kann,  offenbart sich Gott selbst. Wie

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2. Sonntag im Jahreskreis 20.01.2019 Lesejahr C

„Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es.“ Joh 2,9

„Vom Morgen an sagt ihm: ‚Mein Gott, ich schenke dir meine Gedanken, meine Wünsche, meine Worte und meine Taten; alles für dich, oh mein Gott!“ Pfr. von Ars°

Der für das Hochzeitsmahl Verantwortliche hatte sicher Erfahrung und  guten Überblick für alle notwendigen Vorbereitungen zum Gelingen eines großen Festes.
Und doch gab es eine Riesenpanne, für die er keine Lösung hatte.
Die Hilfe kam völlig unerwartet und für ihn unbemerkt.
Übersehen wir nicht doch auch oft das Wesentliche bei all unserem Aktionismus, Perfektionismus trotz guter Logistik?
Es wäre zu einfach nur auf die Notwendigkeit hinzuweisen, auf den Herrn zu hören. Wir haben doch schon so oft die Erfahrung gemacht, dass wir seinen Willen erkennen wollen und ihn doch nicht leicht erkennen.

Maria bewahrte alle Worte in

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Taufe des Herrn 13.01.2019, Lesejahr C

„In jener Zeit war das Volk voll Erwartung und alle überlegten im Herzen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei.“ Lk 3, 15

„Wir werden ihn sehen, wir werden ihn sehen!… Oh meine Brüder! Habt ihr schon jemals daran gedacht? Wir werden Gott sehen! Wir werden ihn voll Güte sehen! Wir werden ihn sehen, wie er ist… von Angesicht zu Angesicht!… Wir werden ihn sehen! Wir werden ihn sehen!!!  (Und während einer Viertelstunde hörte er nicht auf zu weinen und zu wiederholen: Wir werden ihn sehen! Wir werden in sehen!)“

Pfr. von Ars°

Erwartung!? Kennen wir das wirklich noch, auf den Herrn warten?

Das Volk wartete damals auf Christus, auf den Messias. Heute scheint es, dass wir alles kennen. Worauf sollten wir warten?  So vieles hat uns enttäuscht in der Kirche, im eigenen Leben, ja wir dürfen es sagen, auch im Umgang mit Gott.

Enttäuschung kann aber  auch ein Neuanfang sein. Wir haben unsere eigenen Ideen, die so nicht in Erfüllung ge

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Erscheinung des Herrn 6.01.2019, Sonntag ,Lesejahr C

„Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihn zu huldigen.“  Mt 2,2

„Gott besitzen, das ist das Glück allen Glücks… Dieses Glück lässt alles andere vergessen.“ Pfr. von Ars °

Welche Sehnsucht muss das Herz der Sterndeuter aus dem Osten bewegt haben, um sich auf eine so lange, beschwerliche Reise mit ungewissem Ausgang einzulassen!  Woher wussten sie, dass dieser Stern die Geburt des Königs der Juden anzeigt? Warum wollten sie gerade diesem König huldigen?

Auch ohne Antwort auf diese Fragen sind die Drei Weisen aus dem Morgenland ein Bild tiefster menschlicher Sehnsucht nach Gott, die vom Herrn selbst in das Herz eingepflanzt wurde. Bei all den Versuchen, das Glück zu erleben, bleibt auf der Erde immer noch die Sehnsucht nach dem Absoluten, nach dem Eintauchen in das Glück allen Glücks,  das nie endet.

Der Pfarrer von Ars hat dieses Glück in der Liebe zu Gott in einer solchen In

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