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5. Sonntag im Jahreskreis 10.02.2019 Lesejahr C

„In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, stand er am See Gennesaret und sah  zwei Boote am See liegen... Jesus stieg in eines der Boote… Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.“

Lk 5, 1-3

„Je mehr man ihn hörte, umso mehr wollte man ihn hören und man kam immer mit Liebe unter seine Kanzel zurück  als dem Ort, wo man das Schöne und das Wahre gefunden hat. Nichts Geringeres ließ sich daraus erkennen, als  dass der Pfarrer von Ars voll des Heiligen Geistes Gottes war, der allein größer ist als unser Herz… Der heilige Pfarrer hatte keine  andere Vorbereitung als  seinen ununterbrochenen Verkehr mit Gott.“ °

Wir können es uns gar nicht vorstellen, dass Menschen sich heute um die Verkünder des Evangeliums drängen würden, so wie sie sich damals um Jesus gedrängt haben. Es scheint alles bekannt und damit abgehakt zu sein, was das Evangelium uns sagt.

                Jesus entfernt s

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4. Sonntag Im Jahreskreis 3.02.2019 Lesejahr C

„Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging weg.“ Lk4,29f

„Man betet eilig … erfüllt von Stolz und Gehässigkeit… Aber die Heiligen haben es nicht so gemacht. Und so wurden sie  nicht mehr von der Erde festgehalten.“

Pfr. von Ars °

Der erste Auftritt von Jesus war nach anfänglicher Begeisterung  ein großer Eklat und ist wie eine Vorschau des öffentlichen Lebens des Herrn auf dieser Welt.

Der Herr, der gekommen ist, um den Menschen das Tor zum Paradies wieder zu öffnen, stört und soll so schnell wie möglich beseitigt werden.

Der Herr diskutiert nicht, versucht nicht zu überzeugen, sondern geht weg.

 „Herr bleib doch bei uns trotz unserer Halsstarrigkeit und Hartherzigkeit!“  So möchten wir Ihm am liebsten nachrufen. Aber Er geht weg…

Der Pfarrer von Ars zeigt uns, wo

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3. Sonntag im Jahreskreis 27.01.2019 Lesejahr C

„Schon viele haben es unternommen, eine Erzählung über die Ereignisse abzufassen, die sich unter uns erfüllt haben. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren.“ Lk 4,1

„Wer das Wort Gottes mit dem echten Wunsche, es sich nutzbar zu machen, anhört, ist Gott wohlgefälliger als derjenige, der ihn in der heiligen Kommunion empfängt.“

Pfr. von Ars°

Die Bedeutung des Wortes Gottes hat der Pfarrer von Ars in einer prophetischen Weise so gesehen, wie sie in der katholischen Kirche erst nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil  allgemein erkannt wurde.

Wenn nach Johannes im Anfang das Wort war und das Wort bei Gott war und  das Wort Gott war, dann wird ganz offenkundig, welchen Stellenwert das Wort hat. In ihm begegnen wir dem lebendigen Gott.

Im Wort, etwas in unserer Welt ganz Flüchtigem, Verklingendem, das schnell überhört und vergessen werden kann,  offenbart sich Gott selbst. Wie

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2. Sonntag im Jahreskreis 20.01.2019 Lesejahr C

„Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es.“ Joh 2,9

„Vom Morgen an sagt ihm: ‚Mein Gott, ich schenke dir meine Gedanken, meine Wünsche, meine Worte und meine Taten; alles für dich, oh mein Gott!“ Pfr. von Ars°

Der für das Hochzeitsmahl Verantwortliche hatte sicher Erfahrung und  guten Überblick für alle notwendigen Vorbereitungen zum Gelingen eines großen Festes.
Und doch gab es eine Riesenpanne, für die er keine Lösung hatte.
Die Hilfe kam völlig unerwartet und für ihn unbemerkt.
Übersehen wir nicht doch auch oft das Wesentliche bei all unserem Aktionismus, Perfektionismus trotz guter Logistik?
Es wäre zu einfach nur auf die Notwendigkeit hinzuweisen, auf den Herrn zu hören. Wir haben doch schon so oft die Erfahrung gemacht, dass wir seinen Willen erkennen wollen und ihn doch nicht leicht erkennen.

Maria bewahrte alle Worte in

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Taufe des Herrn 13.01.2019, Lesejahr C

„In jener Zeit war das Volk voll Erwartung und alle überlegten im Herzen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei.“ Lk 3, 15

„Wir werden ihn sehen, wir werden ihn sehen!… Oh meine Brüder! Habt ihr schon jemals daran gedacht? Wir werden Gott sehen! Wir werden ihn voll Güte sehen! Wir werden ihn sehen, wie er ist… von Angesicht zu Angesicht!… Wir werden ihn sehen! Wir werden ihn sehen!!!  (Und während einer Viertelstunde hörte er nicht auf zu weinen und zu wiederholen: Wir werden ihn sehen! Wir werden in sehen!)“

Pfr. von Ars°

Erwartung!? Kennen wir das wirklich noch, auf den Herrn warten?

Das Volk wartete damals auf Christus, auf den Messias. Heute scheint es, dass wir alles kennen. Worauf sollten wir warten?  So vieles hat uns enttäuscht in der Kirche, im eigenen Leben, ja wir dürfen es sagen, auch im Umgang mit Gott.

Enttäuschung kann aber  auch ein Neuanfang sein. Wir haben unsere eigenen Ideen, die so nicht in Erfüllung ge

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Erscheinung des Herrn 6.01.2019, Sonntag ,Lesejahr C

„Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihn zu huldigen.“  Mt 2,2

„Gott besitzen, das ist das Glück allen Glücks… Dieses Glück lässt alles andere vergessen.“ Pfr. von Ars °

Welche Sehnsucht muss das Herz der Sterndeuter aus dem Osten bewegt haben, um sich auf eine so lange, beschwerliche Reise mit ungewissem Ausgang einzulassen!  Woher wussten sie, dass dieser Stern die Geburt des Königs der Juden anzeigt? Warum wollten sie gerade diesem König huldigen?

Auch ohne Antwort auf diese Fragen sind die Drei Weisen aus dem Morgenland ein Bild tiefster menschlicher Sehnsucht nach Gott, die vom Herrn selbst in das Herz eingepflanzt wurde. Bei all den Versuchen, das Glück zu erleben, bleibt auf der Erde immer noch die Sehnsucht nach dem Absoluten, nach dem Eintauchen in das Glück allen Glücks,  das nie endet.

Der Pfarrer von Ars hat dieses Glück in der Liebe zu Gott in einer solchen In

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