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2. Adventssonntag 8.12.2019 Lesejahr A

„Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“  Mt 3,11

Man könnte auf Vianney das Wort des Herrn anwenden, das der Heilige Geist von Elias aussagt: „Sein Wort war von Feuer und brannte wie eine flammende Fackel,“ (Sir 48,1)°

Die Worte Johannes des Täufers sind Feuer, das zur Umkehr bewegt. Er wählt harte Ausdrücke wie Schlangenbrut, die er den Pharisäern und Sadduzäern entgegenschleudert. Kaum vorstellbar, was passieren würde, wenn ein Prediger heute hochgeachtete kirchliche oder politische Persönlichkeiten so ansprechen  würde.

Damals spürten die Menschen, dass diese Worte im Feuer des Heiligen Geistes sie zurückholten von falschen Wegen, die sie  in das nie erlöschende Feuer führen würden.

Feuer ist ein zentrales Wort im heutigen Evangelium, das gleich  dreimal vorkommt: als drohende Gef

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1.Adventssonntag 1.12.2019 Lesejahr A

„Seid also  wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt… Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.“ Mt 24,42;44

„Wie schön, wie groß ist es, Gott zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen… Alles, was wir außer diesem tun, ist verlorene Zeit… Wenn wir aufstehen, sollen wir sprechen: „Ich will heute für Dich arbeiten, o mein Gott! Allem, was mir begegnet, will ich mich unterwerfen, weil es von Dir kommt. Ich bringe mich Dir ganz zum Opfer. Aber, mein Gott! ohne Dich vermag ich nichts. Hilf Du mir!“°  Pfr. von Ars

Auch am Beginn des neuen Kirchenjahres sind die Texte des Evangeliums erschreckend, ja geradezu Angst einflößend. Aber bleiben wir bei diesem ersten Eindruck nicht stehen. Der Herr will uns nicht in Schrecken führen, sondern in Seine Herrlichkeit leiten.

Wesentlich ist die Einladung des Herrn zur Wachsamkeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir noch mehr beten

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Christkönigssonntag 24.11.2019 Lesejahr C

„Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich selbst! Über ihm war eine Aufschrift angebracht: das ist der König der Juden.“ Lk 23,37f

„Weder Güter noch Ehren, noch eitler Tand können den Menschen auf Erden glücklich machen, sondern allein der treue Dienst an Gott, wenn wir das Glück haben, ihn zu kennen und ihn gut zu verrichten. Jene Frau, die von ihrem Mann vernachlässigt wird, ist nicht darum unglücklich in ihrem Zustand, weil sie vernachlässigt wird, sondern weil sie ihre Religion nicht kennt oder weil sie nicht tut, was diese ihr aufträgt. Unterweist sie in der Religion und, sobald sie sie wirklich praktiziert, wird sie auch aufhören, sich zu beklagen und sich für unglücklich zu halten.“°  Pfr. von Ars

Ohnmächtig am Kreuz ist unser Herr Jesus Christus und zu glauben, dass Er wirklich König des Himmels und der Erde ist, scheint am Fuße des Kreuzes aus irdischer Sicht geradezu absurd. So ist Hohn und Spott der führenden Männer und auch eines

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33. Sonntag im Jahreskreis 17.11.2019 Lesejahr C

„ Und ihr werdet um  meines Namens willen von allen gehasst werden. Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.“  Lk 21,17ff

„Ja, meine Brüder, wie gelebt, so gestorben... Wenn wir einen guten Tod sterben wollen, müssen wir ein christliches Leben führen. Und das Mittel, sich auf ein gutes Sterben vorzubereiten, heißt: unseren Tod dem Tode Jesu Christi gleichförmig machen. Kann das Leben eines guten Christen etwas anderes sein als das eines Menschen, der mit Jesus Christus ans Kreuz geheftet ist?“°  Pfr. von Ars

Die Worte des Evangeliums am Ende des Kirchenjahres sind angsteinflößend  und schreckensvoll, scheinbar  so ganz im Gegensatz zur Botschaft der Barmherzigkeit des Vaters gegenüber dem verlorenen Sohn.

Haben wir uns denn nicht ein Bild vom Vater gemacht, das unseren Vorstellungen entspricht, obwohl wir uns von Gott kein Bild machen sollen? Würde denn nicht ein Wort genügen, um die Wel

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32. Sonntag im Jahreskreis10.11.2019 Lesejahr C

„Die aber, die gewürdigt werden, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, heiraten nicht, noch lassen sie sich heiraten. Denn sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und als Kinder der Auferstehung zu Kindern Gottes geworden sind.“ Lk 20,34f

„Die guten Christen, welche daran arbeiten, ihre Seele zu retten und ihr Heil zu wirken, sind immer glücklich und zufrieden. Sie freuen sich schon im Voraus über das Glück des Himmels. Umgekehrt sind die schlechten Christen, welche sich ins Verderben stürzen, immer zu beklagen. Sie murren, sie sind traurig, sie sind unglücklich zum Entsetzen, und sie werden es die ganze Ewigkeit hindurch sein. Seht, was für ein Unterschied!“°  Pfr. von Ars

Gerne hören wir die Texte des Evangeliums, die von der unbegrenzten Liebe und Barmherzigkeit des Herrn sprechen und übersehen die Worte, die uns auf die Ernsthaftigkeit unserer Entscheidungen für die Ewigkeit aufmerksam machen.

Der

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