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Pfingsten 20.05.2018

„Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.“ Joh15,26

„Es handelt sich also darum, zu wissen, wer uns führt. Wenn es nicht der Heilige Geist ist, können wir noch so Schönes tun, es ist darin kein Wesenskern und kein Gehalt. Wenn es aber der Heilige Geist ist, haben alle unsere Handlungen einen süßen Kern… Man könnte hier vor Freude sterben!“ Pfr. von Ars°

Die Frage nach der Wahrheit wird heute selten gestellt  in der Annahme, dass man die Wahrheit eigentlich nicht wissen kann. Wahrheit ist aber zutiefst keine Philosophie und kein Wissen, sondern eine Person: Jesus Christus, der uns in das Geheimnis des dreifaltigen Gottes mit hineinnehmen möchte.

Im Johannes- Evangelium zum Pfingstfest leuchtet das Mysterium der Allerheiligsten Dreifaltigkeit auf. Der Heilige Geist, der Beistand, ist der Geist der Wahrheit. Er geht vom Vater aus, wird von Jesus

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7. Sonntag der Osterzeit 13.05.2018

„Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.“ Joh 17,11b

„Wir sind in der Welt, aber wir sind nicht von der Welt, den täglich beten wir: „Vater unser, der du bist im Himmel“… Deshalb müssen wir auf unsere Belohnung warten, bis wir einmal „daheim“ sein werden, im himmlischen Vaterhaus.“  Pfr. von Ars °

Täglich beten wir das Vaterunser mit einer solch großen Selbstverständlichkeit, dass uns die Größe dieses Geschenks der Gnade gar nicht mehr bewusst wird. Als Geschöpfe Gottes, die alles empfangen haben, dürfen wir seit der Taufe  Gott unseren Vater nennen.

Der Pfarrer von Ars wird nicht müde, auf die Zärtlichkeit unseres Vaters im Himmel hinzuweisen. Nicht irdische Enttäuschungen  durch den eigenen Vater dürfen das Vaterbild Gottes prägen, sondern das Wort Jesu Christi allein.

Wenn wir auch unseren Vater im Himmel oft  nicht verstehen, so beim Blick auf das Kreuz Christi und auf die viele

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6.Sonntag der Osterzeit 6.05.2018

„Dies trage ich euch auf: Liebt einander!“ Joh 15, 17

„Ich habe hier gedacht“, gestand er mir, der Heiland habe sein Kreuz gerade während dieser heiligen Tage getragen. Ich kann es wahrhaftig auch noch tun.“

 ° Pfr. von Ars

Von 1845 bis 1853 war Abbé Raymond dem Pfarrer von Ars von seinem Bischof Devie zur Seite gegeben zur seiner Entlastung.  Raymond, der als Hilfspriester eingesetzt war, betrachtete sich jedoch vielmehr als Vorgesetzten. Er war 20 Jahre jünger als der Pfarrer von Ars, der ihm auch den Aufenthalt im Seminar finanziert hatte. Er behandelte Jean-Marie Vianney so schlecht, dass die Pfarrangehörigen sich oft dagegen zur Wehr gesetzt haben, um ihren guten Pfarrer zu schützen, der jedoch immer seinen Mitarbeiter verteidigt hat.

Auf Dauer war die Behandlung jedoch so schlecht, dass der Pfarrer seinem Sakristan erlaubte, den Bischof schriftlich um Versetzung von Abbé Raymond zu bitten. Bevor jedoch der Brief noch abgeschickt werden kon

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5. Sonntag der Osterzeit 29.04.2018

„Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt… Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.“ Joh15,2;4

„ Als ihm eines Tages in seinem kleinen Hof die schlimmsten Beschimpfungen gesagt wurden, blieb er äußerlich ruhig;… Dann ging er in sein Zimmer hinauf und warf sich für einen Augenblick auf sein Bett. Die Reaktion muss heftig gewesen sein: innerhalb einiger Augenblicke war er mit einem Ausschlag bedeckt.“ °

Der Pfarrer von Ars zeigt uns, auf welche Weise auch wir Frucht bringen können, die Jesus von uns möchte. Es geht hier nicht um etwas Beliebiges, zu dem wir uns entschließen könnten oder nicht, sondern um etwas ganz Zentrales. Wer keine Frucht bringt, wird abgeschnitten. Nicht auszudenken, was das bedeutet!

Frucht bringen und Gereinigt- werden gehören zusammen und dieses Gereinigt- werden kann äußerst schmerzlich sein, wie diese Episode aus dem Leben des Pfarr

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4. Sonntag der Osterzeit 22.04.2018

„Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.“ Joh 10,14f

„Ein guter Hirte, ein Hirte nach dem Herzen Gottes, das ist der größte Schatz, den der liebe Gott einer Pfarrgemeinde gewähren kann und eine der kostbarsten Gaben göttlicher Barmherzigkeit.“ °

Die Kunst hat uns viele wunderbare Bilder des guten Hirten geschenkt, damit aber auch unseren Blick auf Jesus Christus allein gerichtet. Der Herr aber lenkt unseren Blick auf den Vater. In seine Verbindung zum Vater nimmt er auch uns hinein. Die Aussage, dass die Seinen ihn kennen, wie der Vater ihn kennt und wie er den Vater kennt, ist eigentlich unfassbar. Wir kennen doch weder den Herrn noch den Vater ganz. Alle unsere Erkenntnisse können eigentlich nur die Oberfläche der Oberfläche erfassen bei unserer menschlichen Schwäche, Begrenztheit und Gebrochenheit. Und doch wollen wir das Wo

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3. Sonntag in der Osterzeit 15.04.2018

„Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden.“ Lk 24,46f

„Wenn wir ein Kreuz sehen, sollen wir sagen: „So sehr hat Gott uns geliebt; so viel ist meine Seele wert; mein Gott wollte sterben, um sie zu retten.“…

„Immer“ dieses Wort wird das ewige Glück der Erwählten sein, und „niemals“ das Unglück der Verworfenen. Jeden Tag beginnt die Ewigkeit neu.“ °

Die Auferstehung Christi ist die existenzielle Schnittstelle der ganzen Menschheit und jedes einzelnen Menschen. Durch sie schenkt der Herr die Umkehr und die Vergebung der Sünden, um so mit Ihm in die ewige Herrlichkeit, in das Leben beim Vater eintreten zu können. Aber die Freiheit der Wahl bleibt bestehen, und zwar täglich. Der Heilige Pfarrer von Ars hat sein ganzes priesterliches Wirken unter d

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Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag 8.04.2018

„Am Abend des ersten Tages der Woche… kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!...

Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm:Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Joh 20,19; 28f

„Betet, dass mein Glaube und mein Friede andauern. Sie sind beide miteinander verbunden.“Pfarrer von Ars°

Wir glauben an die Auferstehung und sind doch so oft in Sorgen und Ängsten über das, was uns widerfährt, über das, was wir befürchten. Wir glauben, dass Jesus Christus der Sieger über Tod und Sünde ist, dass durch seinen Tod und seine Auferstehung auch all unser Leid im Licht der Ewigkeit Sinn hat und letztendlich dem Leben dient.

Und doch sind wir immer angefochten, fühlen uns im Stich gelassen, sind versucht, Gott zu misstrauen, ob Er denn wirklich Pläne des Heiles mit uns hat, gerade dann, wenn wir so viel Ungeheiltes um uns herum und in uns erleben.

Auch der Pfarrer von Ars kennt d

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Ostersonntag 1.04.2018

„Jesus sagte zu ihr: Frau, warum meinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du hingelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt  Meister.“ Joh20,15f

„Als er die Glocke das Zeichen geben hörte, der Herr, den er so oft und lange angebetet, komme jetzt zu seinem letzten Besuche, entquollen seinen Augen schweigsame Tränen. – Einige Stunden später flossen neue Tränen; es waren die letzten, die Thränen der Freude. Sie fielen auf das Kreuz seines Bischofs. Msgr. de Langalerie war auf die Nachricht von der sehr ernsten Lage seines theuern  Pfarrers sofort herbeigeeilt….In derselben Nacht, den 4. August 1859, morgens um zwei Uhr, entschlief ohne allen Todeskampf ruhig und gottselig Johannes Baptista Maria Vianney, der gefeierte Pfarrer von Ars, seinem Herrn…“ °

Eine Predigt über die Auf

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Palmsonntag 25.03.2018

„Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr  immer bei euch, und ihr könnt ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer.“ Mk 14,6f

„Als Monsieur Vianney nach Ars kam, fand er die Kirche und alles, was den Gottesdienst betraf, in einem sehr schlechten Zustand… Sein Glück  war es, seine Kirche und die Stationsaltäre schön geschmückt zu sehen. Man kann sich eine Vorstellung von seiner Zufriedenheit machen, als der Graf von Ars, der in Paris wohnte, ihm schöne Messgewänder für seine Kirche schickte: einen Baldachin und reich bestickte Fahnen… In seiner Freude lud er die Pfarrangehörigen und die, die er  traf, ein: schaut euch …die schönen Sachen an, die man für den Guten Gott geschickt hat!“ °

Die Salbung Jesu mit echten,  kostbaren Nardenöl vor seinem Leiden durch eine Frau lässt uns gleichsam den Wohlgeruch erahnen, den der Tod Jesu in diese verpestete Welt gebracht hat. Wenn man ei

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5. Fastensonntag (Passionssonntag) 18.03.2018

„Und ich, wenn ich über der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.“ Joh 12,32

„Ein Gott, der auf die Erde kommt, um Opfer für unsere Sünden zu sein, ein Gott, der leidet, ein Gott, der stirbt, ein Gott, der alle Qualen aushält,  weil er die Last unserer Verbrechen tragen wollte. Unerforschliches Geheimnis: zu verstehen, dass wir ein Werk eines Gottes sind, das ist leicht; aber dass die Kreuzigung eines Gottes unser Werk sei! Das ist unbegreiflich.“°

Wie sehr möchten wir doch zum Herrn hingezogen werden, in sein heiligstes Herz hinein, in seine Liebe, in die Einigung mit Ihm, die niemals endet. Er ist allein der Weg, der uns im Heiligen Geist zum Vater führt. Aber der Pfarrer von Ars sieht  immer das Ganze, nicht nur die eine Seite, die wir uns ersehnen.

Der Weg in das Herz Jesu hinein ist die Teilnahme an Leiden, Schmerzen, Ausweglosigkeit, was unsere  menschliche Kraft weit übersteigt. Wir können nur niederfallen und anbeten im Vertrauen, dass

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4. Fastensonntag 11.3.2018

„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet;“ Joh 3,17f

„Das Zeichen des Kreuzes ist die schrecklichste Waffe wider den Teufel. .. Wenn ein Christ in frommer Empfindung das Kreuzzeichen macht, das heißt, wenn er durchdrungen ist von dem, was er tut, dann erzittert die ganze Hölle… Oh mein Gott, welch heiliges Zittern würde uns durchdringen, wenn wir uns dabei erinnerten, dass wir das Heiligste aussprechen, was wir in unserer Religion haben!“ Pfr. von Ars°

Gerettet wird die ganze Welt durch das Kreuz Jesu Christi, das Heilszeichen für alle. „Seelen retten“, das war das Motiv des heiligen Jean-Marie Vianney, um Priester zu werden. Diesem Ziel hat er all seine Energie, Kraft, ja sein ganzes Leben gewidmet. Und er zeigt uns den Weg dorthin.

Wir alle tragen das Kreuz, wobei wir nicht nur an das denken, was uns aufgeladen wird wi

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3. Fastensonntag 4.3.2018

„Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus aber traute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.“ Joh 2,23ff

„Wir vergessen unsere Nichtigkeit und erbärmliche Schwäche… Eben war er (Petrus) bereit, für Gott zu sterben, und schon versichert er, er kenne ihn nicht, er wisse nicht, von wem die Leute reden. Um ihnen zu bekräftigen, dass er ihn nicht kenne, schwört er einen Eid. Mein Gott, zu was sind wir fähig, wenn wir uns selbst überlassen sind!“°

Wir haben uns schon so sehr an den Gedanken von Christi Leiden, Tod und Auferstehung gewöhnt, dass wir manchmal glauben, genug darüber zu wissen. Aber dieses Geheimnis kann niemand in der Tiefe vollkommen erfassen.

Das Evangelium des 3.Fastensonntags von der Tempelreinigung zeigt uns den tiefen Blick Jesu in das Herz des Menschen.

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2. Fastensonntag 25.02.2018

„Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.“ Mk 9,8

„Wie die Jünger auf dem Thabor nur mehr Jesum allein sahen, so sehen auch die innerlichen Seelen auf dem Thabor ihres Herzens nur mehr unsern Herrn. Es sind zwei Freunde, die nie einander müde werden.“°  Pfr. von Ars

Könnten wir doch ebenso wie die Jünger auf dem Berg Tabor den Herrn nach seiner Verklärung allein sehen, noch ganz benommen und geblendet von dem Licht, das Ihn vorher umstrahlt hat. Aber dieses Licht erstrahlt nur aus der Erniedrigung des Herrn im Kreuzestod

Bei der Geburt des Herrn öffnete sich der Himmel über Jesus in seiner Erniedrigung. Das ewige Wort des Vaters ist hinabgestiegen und Mensch geworden. Er hat sich den letzten Platz in der Armut eines Stalles erwählt.

Bei der Taufe im Jordan, in der Jesus in die Abgründe  und Schuld des Menschen hinabstieg,  öffnete sich ebenfalls über Ihm der Himmel.

Der Abstieg ist geht immer tie

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1.Fastensonntag 18.02.2018

„In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt ...Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.“  Mk1,12f;15

„Die Versuchung ist ein Mittel, den Himmel zu gewinnen. Denn, welches Verdienst hätten wir schon, in der kurzen Zeit, die wir auf Erden zu bringen, wenn wir gar keine Versuchung verspürten?“ ° (1)

Das Evangelium des 1. Fastensonntages führt uns in das Zentrum christlichen Lebens, dessen Ziel es ist, den Weg zum Himmel zu gehen. Dieser Weg ist ohne Kampf,  ohne Anfechtung  nicht möglich.

Das ganze Leben des Pfarrers von Ars war ein Kampf gegen Satan, gegen den Bösen, um ihm die Seelen zu entreißen und die Menschen in den Himmel zu führen. Er selbst stand im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung. Ihn wollte der  "Grappin" ° (2) als ersten haben, damit keine reiche Ernte für den Himmel eingebracht werden kann.

Je größer die Bekehrungen  tagsüber waren, ums

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6. Sonntag im Jahreskreis 11.02.2018

“ Wenn du willst, kannst du machen mich, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.“ Mk1 40 ff

„ Wir alle sind kleine Spiegel, in denen Gott sich betrachtet. Wie könnte sich aber Gott in einer unreinen Seele betrachten!“ °(1)

Von Reinheit der Seele zu sprechen ist heute schwierig, weil damit sofort Festlegungen und Verengungen allein auf die Sexualität verbunden werden. Aber nach den Worten des Herrn werden die, die rein sind im Herzen, Gott schauen (Mt 5,8).

Wenn also der Herr sich in unserer Seele betrachten möchte, wie der Pfarrer von Ars sagt, so ist das nur in einer reinen Seele möglich, d.h.in einer Seele, die vollkommen auf Gott hin ausgerichtet ist, Ihm den ersten Platz gibt und alle übrigen Beziehungen auf Gott hin ordnet. Wir erschrecken angesichts dieser Wirklichkeit.

Aber auch der Pfa

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5. Sonntag im Jahreskreis 4.02.2018

„In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.

Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.“ Mk 1,29ff

„Nun also,  meine Seele, du wirst mit Gott sprechen, mit ihm arbeiten, mit ihm gehen, mit ihm kämpfen und leiden. Du wirst arbeiten, aber er wird deine Arbeit segnen; du wirst gehen, aber er wird deine Schritte segnen; du wirst leiden, aber er wird deine Tränen segnen. Wie ist es groß, wertvoll und tröstlich, alles mit dem lieben Gott und unter seinen Augen zu tun und zu denken, dass er alles sieht, alles zählt!...“°

In der Schule Jesu sein, Jünger sein ist eigentlich ganz einfach. Jesus nimmt sie mit auf seine Wege und teilt ihr Leben. Keiner von den Jüngern bittet den Herrn um die Heilung der Schwiegermutter des Simon. Sie sprechen nur mit Jesus über sie, so wie wir im Alltag unsere Sorgen ein

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4. Sonntag im Jahreskreis 28.01.2018

„Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.“  Mk 1,22

„Unser Herr, der die Wahrheit selber ist, legt nicht weniger Wert auf sein Wort als auf seinen Leib…

Wer immer der Priester sei, er ist immer das Werkzeug, dessen sich der liebe Gott bedient, um sein Wort auszustreuen.“°

Lange vor dem II. Vatikanum hat der Pfarrer von Ars die Bedeutung des Wortes Gottes durch die Verkündigung des Priesters in großer Klarheit erkannt. Gott nährt uns durch sein Wort und durch seinen Leib. Beides schenkt Er durch sein Instrumentarium, dass er sich erwählt hat, den Priester.

Der Pfarrer von Ars war kein großartiger Prediger. Anfangs hat er Predigten abgeschrieben und auswendig gelernt. Er blieb bei der Predigt auch stecken  und musste beschämt die Kanzel wieder verlassen.  Und doch hat der berühmte Dominikanerpater Lacordaire aus Paris, wohl der beste Prediger

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3.Sonntag im Jahreskreis 21.01.2018

„Das sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm...

Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.“  Mk 1,17.20

„Das ändert aber nichts daran, dass Jean-Marie erschöpft ist: an Leib und Seele. Hier kommt die erste der Krisen von Ermutigung, Überdruss, Ohnmacht, die sein ganzes Leben kennzeichnen werden:  „Ich will wieder nach Hause zurückkehren“ sagt er zum  Pfarrer von Écully. Aber dieser weiß, wo vor seinen Schüler berühren kann: wenn du nach Hause zurückkehrst,    „adieu Priestertum, adieu ihr Seelen…“°

Den Ruf Jesu Christi zu hören zur engeren Nachfolge  im priesterlichen Dienst ist für mich als Frau, die ich nicht weiß, wie die Berufenen es selbst empfinden, eine so unglaubliche Gnade, deren Ausmaß wir nur erahnen können: der Herr will durch die Priester den Menschen d

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2. Sonntag im Jahreskreis 14.01.2018

„Sie sagten zu ihm: Rabbi – d.h. übersetzt: Meister –, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht!“ Joh 1,38f

„Ich war dabei, erzählt Marguerite Vianney, als mein Bruder zum ersten Mal die Kommunion empfing. Mein Bruder war so froh, dass er das Zimmer nicht verlassen wollte.“  Von dem Rosenkranz, der ihm an jenem Tag gegeben wurde, trennte er sich sein ganzes Leben lang nicht mehr. °

Eine Berufungsgeschichte, wie das Evangelium sie uns von den Aposteln erzählt, wird uns vom Pfarrer von Ars nicht berichtet. Und doch ist sie in ihm von frühester Kindheit an grundgelegt.  Seine Liebe zur Eucharistie seit der ersten hl. Kommunion hat ihn immer enger mit Jesus Christus verbunden.  Hilfe auf diesem Weg war ihm die Muttergottes, die durch das Rosenkranzgebet  ihn noch tiefer in die Einheit mit ihrem Sohn hineingeführt hat.

So konnte er im Inneren seines Herzens den Ruf des Herrn zum Priestertum wahrnehmen und trotz menschlich schier unüberwindlicher Hinder

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Erscheinung des Herrn 2018

„Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.“ Mt 2,11

„Ja, … ahmen wir die Weisen nach. Durch sie hat uns Gott den Glauben  vermittelt; in ihnen finden wir finden wir das Vorbild eines lebendigen, großmütigen und ausdauernden Glaubens. Eins in Geist und Herz mit den Heiligen Drei Königen, gehen wir … zu Jesus Christus und beten ihn als unseren Gott an, lieben ihn als unseren Retter, binden uns an ihn als unseren König. Schenken wir ihm den Weihrauch eines glühenden Gebetes, die Myrrhe eines Lebens der Buße und Abtötung, das Gold einer reinen Liebe; oder machen wir  ihm vielmehr wie die Weisen ein allumfassendes Opfer von allem, was wir haben und allem, was wir sind; Gott wird uns diesen kostbaren Schatz des Glaubens nicht nur bewahren, sondern ihn uns noch viel lebendiger zurückgeben  und durch

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