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Palmsonntag 25.03.2018

„Warum lasst ihr sie nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr  immer bei euch, und ihr könnt ihnen Gutes tun, so oft ihr wollt; mich aber habt ihr nicht immer.“ Mk 14,6f

„Als Monsieur Vianney nach Ars kam, fand er die Kirche und alles, was den Gottesdienst betraf, in einem sehr schlechten Zustand… Sein Glück  war es, seine Kirche und die Stationsaltäre schön geschmückt zu sehen. Man kann sich eine Vorstellung von seiner Zufriedenheit machen, als der Graf von Ars, der in Paris wohnte, ihm schöne Messgewänder für seine Kirche schickte: einen Baldachin und reich bestickte Fahnen… In seiner Freude lud er die Pfarrangehörigen und die, die er  traf, ein: schaut euch …die schönen Sachen an, die man für den Guten Gott geschickt hat!“ °

Die Salbung Jesu mit echten,  kostbaren Nardenöl vor seinem Leiden durch eine Frau lässt uns gleichsam den Wohlgeruch erahnen, den der Tod Jesu in diese verpestete Welt gebracht hat. Wenn man ei

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5. Fastensonntag (Passionssonntag) 18.03.2018

„Und ich, wenn ich über der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.“ Joh 12,32

„Ein Gott, der auf die Erde kommt, um Opfer für unsere Sünden zu sein, ein Gott, der leidet, ein Gott, der stirbt, ein Gott, der alle Qualen aushält,  weil er die Last unserer Verbrechen tragen wollte. Unerforschliches Geheimnis: zu verstehen, dass wir ein Werk eines Gottes sind, das ist leicht; aber dass die Kreuzigung eines Gottes unser Werk sei! Das ist unbegreiflich.“°

Wie sehr möchten wir doch zum Herrn hingezogen werden, in sein heiligstes Herz hinein, in seine Liebe, in die Einigung mit Ihm, die niemals endet. Er ist allein der Weg, der uns im Heiligen Geist zum Vater führt. Aber der Pfarrer von Ars sieht  immer das Ganze, nicht nur die eine Seite, die wir uns ersehnen.

Der Weg in das Herz Jesu hinein ist die Teilnahme an Leiden, Schmerzen, Ausweglosigkeit, was unsere  menschliche Kraft weit übersteigt. Wir können nur niederfallen und anbeten im Vertrauen, dass

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4. Fastensonntag 11.3.2018

„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet;“ Joh 3,17f

„Das Zeichen des Kreuzes ist die schrecklichste Waffe wider den Teufel. .. Wenn ein Christ in frommer Empfindung das Kreuzzeichen macht, das heißt, wenn er durchdrungen ist von dem, was er tut, dann erzittert die ganze Hölle… Oh mein Gott, welch heiliges Zittern würde uns durchdringen, wenn wir uns dabei erinnerten, dass wir das Heiligste aussprechen, was wir in unserer Religion haben!“ Pfr. von Ars°

Gerettet wird die ganze Welt durch das Kreuz Jesu Christi, das Heilszeichen für alle. „Seelen retten“, das war das Motiv des heiligen Jean-Marie Vianney, um Priester zu werden. Diesem Ziel hat er all seine Energie, Kraft, ja sein ganzes Leben gewidmet. Und er zeigt uns den Weg dorthin.

Wir alle tragen das Kreuz, wobei wir nicht nur an das denken, was uns aufgeladen wird wi

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3. Fastensonntag 4.3.2018

„Während er zum Paschafest in Jerusalem war, kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus aber traute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er wusste, was im Menschen ist.“ Joh 2,23ff

„Wir vergessen unsere Nichtigkeit und erbärmliche Schwäche… Eben war er (Petrus) bereit, für Gott zu sterben, und schon versichert er, er kenne ihn nicht, er wisse nicht, von wem die Leute reden. Um ihnen zu bekräftigen, dass er ihn nicht kenne, schwört er einen Eid. Mein Gott, zu was sind wir fähig, wenn wir uns selbst überlassen sind!“°

Wir haben uns schon so sehr an den Gedanken von Christi Leiden, Tod und Auferstehung gewöhnt, dass wir manchmal glauben, genug darüber zu wissen. Aber dieses Geheimnis kann niemand in der Tiefe vollkommen erfassen.

Das Evangelium des 3.Fastensonntags von der Tempelreinigung zeigt uns den tiefen Blick Jesu in das Herz des Menschen.

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2. Fastensonntag 25.02.2018

„Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus.“ Mk 9,8

„Wie die Jünger auf dem Thabor nur mehr Jesum allein sahen, so sehen auch die innerlichen Seelen auf dem Thabor ihres Herzens nur mehr unsern Herrn. Es sind zwei Freunde, die nie einander müde werden.“°  Pfr. von Ars

Könnten wir doch ebenso wie die Jünger auf dem Berg Tabor den Herrn nach seiner Verklärung allein sehen, noch ganz benommen und geblendet von dem Licht, das Ihn vorher umstrahlt hat. Aber dieses Licht erstrahlt nur aus der Erniedrigung des Herrn im Kreuzestod

Bei der Geburt des Herrn öffnete sich der Himmel über Jesus in seiner Erniedrigung. Das ewige Wort des Vaters ist hinabgestiegen und Mensch geworden. Er hat sich den letzten Platz in der Armut eines Stalles erwählt.

Bei der Taufe im Jordan, in der Jesus in die Abgründe  und Schuld des Menschen hinabstieg,  öffnete sich ebenfalls über Ihm der Himmel.

Der Abstieg ist geht immer tie

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1.Fastensonntag 18.02.2018

„In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt ...Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.“  Mk1,12f;15

„Die Versuchung ist ein Mittel, den Himmel zu gewinnen. Denn, welches Verdienst hätten wir schon, in der kurzen Zeit, die wir auf Erden zu bringen, wenn wir gar keine Versuchung verspürten?“ ° (1)

Das Evangelium des 1. Fastensonntages führt uns in das Zentrum christlichen Lebens, dessen Ziel es ist, den Weg zum Himmel zu gehen. Dieser Weg ist ohne Kampf,  ohne Anfechtung  nicht möglich.

Das ganze Leben des Pfarrers von Ars war ein Kampf gegen Satan, gegen den Bösen, um ihm die Seelen zu entreißen und die Menschen in den Himmel zu führen. Er selbst stand im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung. Ihn wollte der  "Grappin" ° (2) als ersten haben, damit keine reiche Ernte für den Himmel eingebracht werden kann.

Je größer die Bekehrungen  tagsüber waren, ums

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6. Sonntag im Jahreskreis 11.02.2018

“ Wenn du willst, kannst du machen mich, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.“ Mk1 40 ff

„ Wir alle sind kleine Spiegel, in denen Gott sich betrachtet. Wie könnte sich aber Gott in einer unreinen Seele betrachten!“ °(1)

Von Reinheit der Seele zu sprechen ist heute schwierig, weil damit sofort Festlegungen und Verengungen allein auf die Sexualität verbunden werden. Aber nach den Worten des Herrn werden die, die rein sind im Herzen, Gott schauen (Mt 5,8).

Wenn also der Herr sich in unserer Seele betrachten möchte, wie der Pfarrer von Ars sagt, so ist das nur in einer reinen Seele möglich, d.h.in einer Seele, die vollkommen auf Gott hin ausgerichtet ist, Ihm den ersten Platz gibt und alle übrigen Beziehungen auf Gott hin ordnet. Wir erschrecken angesichts dieser Wirklichkeit.

Aber auch der Pfa

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5. Sonntag im Jahreskreis 4.02.2018

„In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.

Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.“ Mk 1,29ff

„Nun also,  meine Seele, du wirst mit Gott sprechen, mit ihm arbeiten, mit ihm gehen, mit ihm kämpfen und leiden. Du wirst arbeiten, aber er wird deine Arbeit segnen; du wirst gehen, aber er wird deine Schritte segnen; du wirst leiden, aber er wird deine Tränen segnen. Wie ist es groß, wertvoll und tröstlich, alles mit dem lieben Gott und unter seinen Augen zu tun und zu denken, dass er alles sieht, alles zählt!...“°

In der Schule Jesu sein, Jünger sein ist eigentlich ganz einfach. Jesus nimmt sie mit auf seine Wege und teilt ihr Leben. Keiner von den Jüngern bittet den Herrn um die Heilung der Schwiegermutter des Simon. Sie sprechen nur mit Jesus über sie, so wie wir im Alltag unsere Sorgen ein

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4. Sonntag im Jahreskreis 28.01.2018

„Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.“  Mk 1,22

„Unser Herr, der die Wahrheit selber ist, legt nicht weniger Wert auf sein Wort als auf seinen Leib…

Wer immer der Priester sei, er ist immer das Werkzeug, dessen sich der liebe Gott bedient, um sein Wort auszustreuen.“°

Lange vor dem II. Vatikanum hat der Pfarrer von Ars die Bedeutung des Wortes Gottes durch die Verkündigung des Priesters in großer Klarheit erkannt. Gott nährt uns durch sein Wort und durch seinen Leib. Beides schenkt Er durch sein Instrumentarium, dass er sich erwählt hat, den Priester.

Der Pfarrer von Ars war kein großartiger Prediger. Anfangs hat er Predigten abgeschrieben und auswendig gelernt. Er blieb bei der Predigt auch stecken  und musste beschämt die Kanzel wieder verlassen.  Und doch hat der berühmte Dominikanerpater Lacordaire aus Paris, wohl der beste Prediger

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3.Sonntag im Jahreskreis 21.01.2018

„Das sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm...

Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.“  Mk 1,17.20

„Das ändert aber nichts daran, dass Jean-Marie erschöpft ist: an Leib und Seele. Hier kommt die erste der Krisen von Ermutigung, Überdruss, Ohnmacht, die sein ganzes Leben kennzeichnen werden:  „Ich will wieder nach Hause zurückkehren“ sagt er zum  Pfarrer von Écully. Aber dieser weiß, wo vor seinen Schüler berühren kann: wenn du nach Hause zurückkehrst,    „adieu Priestertum, adieu ihr Seelen…“°

Den Ruf Jesu Christi zu hören zur engeren Nachfolge  im priesterlichen Dienst ist für mich als Frau, die ich nicht weiß, wie die Berufenen es selbst empfinden, eine so unglaubliche Gnade, deren Ausmaß wir nur erahnen können: der Herr will durch die Priester den Menschen d

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2. Sonntag im Jahreskreis 14.01.2018

„Sie sagten zu ihm: Rabbi – d.h. übersetzt: Meister –, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht!“ Joh 1,38f

„Ich war dabei, erzählt Marguerite Vianney, als mein Bruder zum ersten Mal die Kommunion empfing. Mein Bruder war so froh, dass er das Zimmer nicht verlassen wollte.“  Von dem Rosenkranz, der ihm an jenem Tag gegeben wurde, trennte er sich sein ganzes Leben lang nicht mehr. °

Eine Berufungsgeschichte, wie das Evangelium sie uns von den Aposteln erzählt, wird uns vom Pfarrer von Ars nicht berichtet. Und doch ist sie in ihm von frühester Kindheit an grundgelegt.  Seine Liebe zur Eucharistie seit der ersten hl. Kommunion hat ihn immer enger mit Jesus Christus verbunden.  Hilfe auf diesem Weg war ihm die Muttergottes, die durch das Rosenkranzgebet  ihn noch tiefer in die Einheit mit ihrem Sohn hineingeführt hat.

So konnte er im Inneren seines Herzens den Ruf des Herrn zum Priestertum wahrnehmen und trotz menschlich schier unüberwindlicher Hinder

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Erscheinung des Herrn 2018

„Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.“ Mt 2,11

„Ja, … ahmen wir die Weisen nach. Durch sie hat uns Gott den Glauben  vermittelt; in ihnen finden wir finden wir das Vorbild eines lebendigen, großmütigen und ausdauernden Glaubens. Eins in Geist und Herz mit den Heiligen Drei Königen, gehen wir … zu Jesus Christus und beten ihn als unseren Gott an, lieben ihn als unseren Retter, binden uns an ihn als unseren König. Schenken wir ihm den Weihrauch eines glühenden Gebetes, die Myrrhe eines Lebens der Buße und Abtötung, das Gold einer reinen Liebe; oder machen wir  ihm vielmehr wie die Weisen ein allumfassendes Opfer von allem, was wir haben und allem, was wir sind; Gott wird uns diesen kostbaren Schatz des Glaubens nicht nur bewahren, sondern ihn uns noch viel lebendiger zurückgeben  und durch

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