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Gebete

Gebet zu Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit
Novene für einen Priesterweihekandidaten
Gebet für die Priester von Carla Ronci
Maria, Mutter der Kirche,Mutter der Priester (2)
Demut - Weg zu Gott, Pfarrer von Ars-Novene 2014
Gebet zum Heiligen Geist (Papst Joh. Paul II.)
Gebet der Hoffnung,  Ars Januar 2014
Marienweihe 13. Oktober 2013, Ars
Akt der Liebe des Heiligen Pfarrers von Ars (ungekürzte Fassung)
Gebet um Berufungen (1)
Gebet um Berufungen (2)
Novene zum hl. Pfarrer von Ars
Maria, Mutter der Kirche, Mutter der Priester (1)
Gebet der hl. Sr. Faustina für die Priester
Gebet für die Priester mit dem hl. Pfarrer von Ars

Gebet zu Unserer Lieben Frau von der Barmherzigkeit

O unbefleckte Jungfrau,
seit aller Ewigkeit hat der Vater dich eingehüllt
in seine ewige Barmherzigkeit.
Der Heilige Geist hat dich überschattet,
und durch dein Ja bist du die Mutter des göttlichen Wortes geworden,
Jesu Christi, unseres Retters.

O Maria, unsere Mutter,
durch die Barmherzigkeit,
die aus dem durchbohrten Herzen kommt,
stärke alle, die in der Prüfung stehen,
tröste die Betrübten,
empfange die Sünder,
hilf uns in all unseren Bedürfnissen.

Du, unsere liebe Frau von der Barmherzigekit,
auf die Fürsprache des heiligen Johannes-Maria Vianney,
lehre uns barmherzig zu sein,
wie es Gott mit jedem von uns ist.
Voll Vertrauen können wir dann
die Barmherzigkeit des Herrn besingen,
die währt in alle Ewigkeit. Amen

Unsere liebe Frau von der Barmherzigkeit - bitte für uns.
Heiliger Pfarrer von Ars,
Diener und Zeuge der Barmherzigkeit,-
wir vertrauen dir alle Hirten an.

Gebet aus www.sjmv.de

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Novene für einen Priesterweihekandidaten mit Texten des hl. Pfarrers von Ars

1.Tag  „ Die Priesterweihe: Sie ist ein Sakrament, das niemanden als euch anzugehen scheint und doch ist sie ein Sakrament, dass alle angeht.“

Vater, du hast uns deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus als ewigen Hohenpriester geschenkt. Dank, Lob und Ehre sei Dir!

In deiner unfassbaren Barmherzigkeit erwählst du Männer, die im Priesterdienst mit deiner Vollmacht deinen Sohn auf Erden gegenwärtig machen, damit du uns immer tiefer hineinführen kannst in ein priesterliches Leben vor dir, in ein Leben des Ganzopfers vereint mit deinem Sohn.

Auf die Fürbitte Marias, der Mutter der Priester, und des hl. Pfarrers von Ars schenke diesem Diakon (Name einfügen), der bald das Sakrament der Priesterweihe empfangen wird, die Fülle des Hl. Geistes, damit er die Würde und Gnade seines Dienstes immer tiefer erkennt und in Treue zu dir leben kann. Amen

2.Tag  „Dieses Sakrament erhebt den Menschen bis zu Gott“

Vater, deine Sehnsucht gilt der liebenden Antwort des Menschen auf deine Liebe. Wir danken dir für dein demütiges Herabbeugen  zu jedem von uns, um uns zu dir zu erheben. Unfassbar, dass du, der große Gott, auf unsere Liebe wartest! So wie dein Sohn alles von dir empfängt, möchtest du, dass dein Priester alles durch deinen Sohn erhält und wir deine Gnade durch den Priester empfangen. Empfangen und Hingabe ist Anteilnahme am deinem göttlichen Leben mit deinem Sohn im Heiligen Geist. Wir können diese Freude gar nicht fassen und möchten dich nur immer wieder anbeten, preisen und dir danken, ja und schweigen, weil dies Geheimnis unsere  Fassungskraft übersteigt.

Auf die Fürbitte Marias, der priesterlichen Frau, und des hl. Pfarrers von Ars schau in Güte auf diesen Priesterweihekandidaten (Name) und schenke ihm sein ganzes Leben lang Freude an seiner Berufung, auch mitten in den Anfechtungen und Leiden, durch die du ihn noch mehr mit dir einen willst. Amen

3.Tag  „Wenn man den Priester auf Erden recht begriffe, würde man, nicht aus Schrecken, sondern aus Liebe sterben.“

Vater, wie gut bist du, dass du den Priestern und auch uns nicht das volle Verständnis des Priesterdienstes gibst. Wir könnten es nicht ertragen. In all unserer Schwachheit danken wir dir jedoch immer wieder für jeden, den du zum priesterlichen Dienst berufen hast.

 Aber in der Größe der Gabe liegt die Größe der Versuchung des Sich-erhebens über andere. Herr, gebrechlich sind wir und neigen dazu, deine Geschenke als unser Verdienst anzusehen und werden dir so untreu.

Auf die Fürsprache Marias, der demütigen Magd, und des hl. Pfarrers von Ars  bewahre alle Priester und diesen Priesterweihekandidaten (Name) vor dieser und jeder anderen Untreue. Schenk ihm eine immer größere Demut, damit du in dieser Welt durch sein priesterliches Da-sein einfach bei uns sein kannst. Amen

4.Tag „ Der Priester muss ständig bereit sein, den Bedürfnissen der Seelen zu entsprechen.“

Vater, wir danken dir für deine unbegrenzte  Barmherzigkeit für uns, ohne die wir nicht leben können. Schwachen, durch unsere gefallene Natur begrenzten Menschen hast du Teilnahme an diesem deinen Dienst der Barmherzigkeit geschenkt. Du gibst im Priester dem Menschen eine neue Würde, nämlich Werkzeug Deiner Barmherzigkeit zu sein. Du willst es so. Denn du bist auf niemandes Mitarbeit angewiesen. Wir neigen uns vor Deiner Güte und preisen dich.

Du weißt, wie schnell gerade eifrige Priester an die Grenzen ihrer Fähigkeiten in ihrem Dienst für die Menschen kommen. Oft wollte der hl. Pfarrer von Ars - selbst am Rande der Verzweiflung - vor der Last dieser Aufgabe fliehen. Durch deine Gnade und die Bitten seiner Pfarrkinder konnte er bis zu seinem Tode treu aushalten.

Auf die Fürsprache Marias, das Heil aller Bedrängten, und  des hl. Pfarrers von Ars bitten wir für diesen Weihekandidaten (Name) um die Gnade eines unbegrenzten Vertrauens in dich, der alles in seinen Händen hält, auch alle menschliche Schwachheit, damit jede menschliche Begrenzung deine Größe preist. Amen

5.Tag „Wenn man die Religion vernichten will, beginnt man damit, die Priester anzugreifen…Ach sprechet nichts Böses von den Priestern“

Vater, du hast zu unserem Heil zugelassen, dass dein Sohn am Kreuz gestorben ist für das Bekenntnis der Wahrheit, der Messias, der Sohn Gottes (Mt26,63f) zu sein. Seither hat der Kampf gegen deinen Sohn  und alle in seiner Nachfolge besonders aber die Priester nie aufgehört, damit auch Menschen für den Leib Christi, die Kirche, ergänzen können, was an den Leiden Christi noch fehlt (Kol1,24). Die Angriffe sind vielfältig. Auch böse Worte über deine Priester sind Angriffe, denn sie treffen eigentlich dich, der du sie erwählt hast gerade auch in ihrer Schwachheit, damit deine Barmherzigkeit noch stärker erstrahlen kann. Wir danken dir für das Geheimnis deiner Erwählung  von Menschen in deinen priesterlichen Dienst.

Auf die Fürsprache Marias, der Schmerzensmutter, und des hl. Pfarrers von Ars, bitten wir dich um die Gnade des Gebetes für unsere Priester. Bewahre uns vor aller scheinbar noch so gerechtfertigten Kritik, weil nur du allein Richter bist. Stärke diesen Priesteramtskandidaten (Name) bei allen Angriffen im Blick auf dein Kreuz und lass ihn immer mehr eins werden mit dir in allem Leid. Amen.

6.Tag „Der Priester muss ständig vom Heiligen Geist umhüllt sein, wie er es von seiner Soutane ist.“

Vater, wankelmütig und ängstlich waren die Apostel vor der Herabkunft des Hl. Geistes. Wir danken dir, dass wir an ihnen die Wirkung des Hl. Geistes erkennen können, der ihnen Kraft und Mut verliehen hat, gegen eine heidnische Welt anzutreten. Die damaligen Reiche sind nicht mehr, aber deine Kirche lebt. Preis sei dir!

So hoffen wir auch in unserer immer schwieriger werdenden Welt neu auf die Gabe des Hl. Geistes. Wir versammeln uns um Maria zusammen mit den Aposteln, dem hl. Pfarrer von Ars, allen in der ewigen Herrlichkeit Vollendeten und allen, die noch auf ihre Vollendung bei dir warten, und flehen dich an: Sende neu den Heiligen Geist herab auf diesen Weihekandidaten (Name), alle Priester und auch auf uns selbst mit seinen sieben Gaben, mit der Glut göttlichen Feuers, so dass die ganze Kirche erneuert wird, nicht in weltlicher Pracht, sondern in Armut, Demut und Liebe, damit sie anziehend für die Menschen wird. Denn  alle sind -  oft auch unbewusst - auf der Suche nach Sinn und Glück, das nur du allein geben kannst.  Wir danken dir für deine unbegrenzte Geduld mit unser aller Schwachheit. Amen.

7.Tag „Das Priestertum ist eine so schwere Last, dass der Priester sie nicht ertragen könnte, hätte er nicht den Trost und das Glück, die heilige Messe feiern zu dürfen.“

Vater, wir sagen dir Dank für das Geschenk des Priesters. Durch ihn können wir täglich am Tod und der Auferstehung deines Sohnes in der hl. Messe im mystischer Weise teilhaben und dürfen so immer wieder deine Gegenwart und Hilfe erfahren in all unseren Bedrängnissen. Im Geheimnis der Eucharistie schenkst du auch unseren Priestern immer neu Trost und Glück, wie der Pfarrer von Ars sagt.

Auf die Fürbitte Marias, der Mutter der Eucharistie, und des hl Pfarrers von Ars bitten wir dich für alle Priester, besonders aber auch diesen Weihekandidaten (Name) um die Gnade, immer tiefer in das Geheimnis der Eucharistie einzudringen, um so immer leuchtender Christus am Altar sichtbar werden zu lassen. Nichts soll wichtiger für unsere Priester sein als die würdige Feier der hl. Eucharistie, ohne die die Kirche nicht lebendig sein kann. Hilf uns allen aus der Kraft der hl. Eucharistie zu leben. Amen.

8.Tag „O mein Gott ! Gib mir Kraft, dich zu tragen!“

Vater, wie menschlich sind doch unsere Gedanken, wenn wir nur das Schöne, Erhabene darin sehen, wenn ein Priester deinen Sohn im Sakrament des Altares trägt. Er trägt doch das Lamm Gottes, der die Schuld der Welt auf sich genommen hat und der nun in seinen Priestern sie weiter auf sich nimmt. Wirklich welche Last! Sie haben für die ihnen anvertraute Herde vor dir Verantwortung. Wie sehr hat dieser Gedanke den hl. Pfarrer von Ars erschreckt! Aber auch wir haben Verantwortung für unsere Priester, die nicht weniger erschreckend ist: sie ständig im Gebet, in geschwisterlicher Liebe zu unterstützen, damit sie nicht mutlos werden im geistlichen Kampf bei den Angriffen von unten und so selber in diesen geistlichen Kampf hineingezogen zu werden. Aber es ist das Einzige, was sich lohnt: das Ringen um die Erfüllung deines hl. Willens in unserem Leben, unserer Kirche, unserer Welt und sei die ganze Welt gegen uns. Du bist mit uns!

Auf die Fürbitte Marias und des hl. Pfarrers von Ars schenke allen Priestern, besonders auch diesem Weihekandidaten (Name) das vollkommene Vertrauen zu dir, der du niemals einen Menschen verlässt, der in all seiner Schwachheit zu dir flüchtet. Dank sei Dir. Amen

9. Tag „Das Priestertum, es ist die Liebe des Herzens Jesu.“

Vater, du Schöpfer des Himmels und der Erde, wir danken dir für die Gabe des freien Willens. Du liebst uns unendlich und wartest in Geduld, dass wir dich wieder lieben, aber in Freiheit. Was wäre auch eine  erzwungene Liebe! Bei allem guten Willen fallen wir jedoch immer wieder, obwohl wir uns doch nach dir sehnen, dein sein möchten, deinen Willen erkennen und erfüllen möchten. Danke, dass du Mitleid mit unserer gefallenen Menschennatur hast und das Werk der Erlösung den Priestern anvertraut hast, damit sie es fortsetzen, wie der hl Pfarrer von Ars sagt. Im Priestertum offenbarst du uns deine Liebe durch deinen Sohn unseren Herrn Jesus Christus im Heiligen Geist. Du schenkst dich uns durch sie immer wieder neu. Es übersteigt unser Begreifen. Wir können dir nur stammelnd vor Erstaunen danken.

Auf die Fürsprache Marias, unser aller Mutter, und des hl. Pfarrers von Ars lass die Priester, besonders auch diesen Weíhekandidaten (Name) immer wieder deine Liebe erfahren, damit sie nie mutlos werden . Bewahre sie vor Hochmut, Verzweiflung und Untreue. Lass jeden von ihnen ein Bild deiner Liebe sein, damit die Menschen den Weg zu dir finden. Amen.

ih 29.01.2015

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 Gebet für die Priester von Carla Ronci

„Herr, ich habe nur dieses mein Herz, das voll von Dir, dem Unendlichen, ist.
Dieses Herz, ja mein ganzes Leben, opfere ich Dir für die Priester.
Wenn Du ein Sühnopfer zur Wiedergutmachung für Ihr Fallen,
für ihre Untreue brauchst, für das, was sie nicht tun, aber tun sollten,
und für das, was sie tun, aber besser lassen sollten.
Herr, ich schenke mich Dir als dieses Sühnopfer für sie.
Ich bin zu allem bereit, zu allem, aber lass nicht zu, dass uns Dein Sakrament fehlt,
denn der Priester ist Dein Sakrament.
Gib, dass er rein und keusch sei, so wie Du ihn gewollt hast.“

(Wenige Wochen vor dem Tod schrieb Carla Ronci (1936-1970) vom Krankenhaus in Bologna aus diese Zeilen. Carla Ronci, deren Seligsprechungsprozess läuft, ist bereits Ehrwürdige Dienerin Gottes.)

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Maria, Mutter der Kirche,
Mutter der Priester (2)

wir grüßen Dich und danken Dir, dass du unterm Kreuz Johannes als deinen Sohn angenommen hast und mit ihm zuerst alle Priester und dann auch uns als deine Kinder.
Da du, unsere gute Mutter, das Gebet deiner Kinder  immer hörst und erhörst, bitten wir dich voller Vertrauen für alle  Priester, dass du sie mit deinem mütterlichen Mantel vor den Angriffen des Bösen schützen mögest.
- Die treuen Priester begleite mit deinem mütterlichen Segen auf ihrem Weg,
- die angefochtenen Priester bewahre vor dem Fall,
- die in Sünde geratenen Priester ziehe an dein mütterliches Herz, damit sie die Liebe Gottes neu erfahren und den Weg der Umkehr finden.

Unter deinen Schutz stellen wir unseren Papst Franziskus und emeritierten Papst Benedikt. Erbitte  ihnen die Gnade in großer Einheit auf den je eigenen Wegen Hirten nach dem Herzen deines Sohnes zu sein, so dass Papst Franziskus unterstützt durch das verborgene Gebet von Benedikt XVI. in der Verkündigung des Wortes Gottes die Herzen der Menschen erreicht und beide gemeinsam der Erneuerung der Kirche dienen.
Sammle alle deine Kinder und erflehe uns den Heiligen Geist, damit unsere Kirche in Armut, Demut und Heiligkeit  Abglanz der Liebe Gottes in unserer Welt wird. Amen
ih 22.07.2014

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Demut - Weg zu Gott, Pfarrer von Ars-Novene 2014
zum Fest des hl. Pfarrers von Ars am 4.August (Beginn 26. Juli)

1. „Man fragte einen Heiligen, was die erste Tugend ist. „Das ist die Demut“, antwortete er.- Und die zweite? „Die Demut“.“ – Und die dritte? „Die Demut.
Herr Jesus Christus, im hl. Pfarrer von Ars schenkst du uns ein überzeugendes Vorbild gelebter Demut. Er wehrte sich nicht gegenüber unerträglichen und ungerechten  Anschuldigungen und hat die Kraft hierzu bei Dir vor dem Tabernakel gesucht und gefunden. 
Du selbst bist  schon in der Menschwerdung den Weg der Demut gegangen. Du  nimmst Fleisch an im Schoß einer Jungfrau. Auch wenn Maria die reinste war, war sie doch ein Geschöpf und damit begrenzt. In diese Begrenztheit bist du hineingegangen, um uns in die Unbegrenztheit göttlichen Lebens zu holen.
Lob und Dank sei Dir. Amen.

2. „Man soll nicht über sich sprechen.“
Herr Jesus Christus, du ewiges Wort des Vaters, du kamst auf die Welt, um uns den Vater zu offenbaren, ja du selbst bist die lebendige Offenbarung des Vaters.
Die Worte des hl. Pfarrers von Ars weisen auf dich hin. Sie lassen uns zutiefst etwas von deinem innersten Wesen und damit vom Vater erahnen und erspüren.
Zum Lob deiner Herrlichkeit hast du uns geschaffen. Reiße uns heraus aus unserer Neigung, um uns selbst zu kreisen und öffne unser Ohr für dein Wort. Nimm unsere Worte in den Dienst der Verkündigung deiner Größe und vereine uns so mit dir.
Preis und Dank sei dir. Amen.

3.“Oh! Wie weise ist es doch, sich nicht an vergängliche Urteile und Meinungen der Menschen zu hängen und sich aus ihnen nichts zu machen.“
Herr Jesus Christus, du bist in den Tod gegangen für  dein Bekenntnis, der Sohn Gottes zu sein (Lk 22, 70). Du bist die Wahrheit und doch wurde dein Zeugnis nicht angenommen.  Du bist in der Wahrheit geblieben und bist so auch der Weg für uns.
        Mach uns frei von aller Menschenfurcht, so wie der  Pfarrer von Ars durch deine Gnade von menschlichem Urteil unabhängig war. Du allein bist der Richter, der unser  Innerstes erforscht und kennt. Du allein kennst die Absichten des Herzens. Weder soll Lob uns hochmütig machen, noch Tadel uns niederdrücken. Bewahre uns vor dem Verurteilen anderer Menschen und auch von uns selbst. Schenke uns Demut und innere Gelassenheit.
Ehre und Dank sei dir. Amen.

4. „Wenn wir besser wüssten, was wir sind, würde uns die Demut leicht fallen und der Hochmutsteufel hätte keinen Platz in unserem Herzen.“
Herr Jesus Christus, sanftmütig und demütig von Herzen, du hast alles vom Vater empfangen. Du und der Vater sind eins. Empfangen kann nur die Demut, die sich nicht aufbläht. In deiner Demut offenbarst du uns ein großes Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, in deren Innerstem ein ewiger Austausch fließt von Geben und Empfangen. 
Wir danken dir für den hl. Jean Marie Vianney, der uns in seiner Demut dein göttliches Leben erspüren lässt. Nimm uns die Angst vor der Demut, die Angst vor dem Nicht-Beachtet-Sein, vor dem Ungerecht-Beurteilt-Werden. Lass uns erfahren, dass die Demut der Weg in deine göttliche Freiheit ist.
Anbetung und Dank sei dir. Amen.

5. „Verharren wir in der Einfalt des Herzens. Je mehr wir darin verharren, desto mehr werden wir Gutes tun.“
Herr Jesus Christus, du preist den Vater, den Herrn des Himmels und der Erde, weil er die Kenntnis des Vaters  den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber geoffenbart hat (Mt 11,25ff). Lass uns diese Unmündigen sein, die anerkennen, dass sie mit dem Verstand allein niemals dich erkennen können. Schenke uns die Einfältigkeit des Herzens, die allein von dir erwartet, immer tiefer in die Erkenntnis des Vaters hineingeführt zu werden und so Werkzeug deiner Liebe zu werden, damit du durch uns Gutes in der Welt wirken kannst, so wie du den Pfarrer von Ars zum Werkzeug deiner Gnade gemacht hast.
Ruhm und Dank sei Dir. Amen.

6. „Die Demut entwaffnet die Gerechtigkeit Gottes.“
Herr Jesus Christus, den größten Sündern galt deine ganz besondere Liebe. Denn sie waren offen für deine Barmherzigkeit, da sie sich auf keine Verdienste stützen konnten. Maria Magdalena, die ehemals große Sünderin, hat in glühender Liebe unter dem Kreuz ausgeharrt. Du hast dich ihr als erste nach deiner Auferstehung gezeigt. So zeigt sie uns, dass Demut über die Gerechtigkeit siegt.
Diese deine unendliche Güte und Barmherzigkeit hat der Pfarrer von Ars unermüdlich verkündet und im Sakrament der Versöhnung weitergeschenkt. So ist er selbst in seiner Demut in den großen Schwierigkeiten seiner Zeit zu einem Zeichen deiner Barmherzigkeit geworden.
Schenke uns eine tiefe Demut, die uns bereit macht für dein Erbarmen.
Macht und Dank sei dir. Amen.

7. „Wenn man einen demütigen, wohl unterrichteten Menschen um seine Meinung fragt, sagt er sie aufrichtig, dann aber lässt er die anderen reden.“
Herr Jesus Christus, du hast deine Frohbotschaft unverkürzt verkündet, auch wenn deine Jünger Anstoß genommen haben  und sich zurückzogen (Joh 6,61-66).
Der hl. Jean Mari Vianney  wurde bei seiner Ankunft in Ars heftig bekämpft. Er hat nach deinem Beispiel sich in nächtelanges Gebet zurückgezogen, so dass du wirken konntest, bis Ars nicht mehr Ars war. 
Schenke uns auf die Fürsprache des hl. Pfarrers die Gnade, die Freiheit der anderen auch bei Ablehnung und Unverständnis zu achten, aber umso inniger alle im Gebet vor dich zu tragen, damit du Großes wirken kannst.
Herrlichkeit und Dank sei dir. Amen.

8. „Der Teufel fürchtet sehr wenig jene frommen Andachten, die die Demut nicht zum Fundament haben, denn er weiß gut, dass sie zunichte werden, wenn er es will.“
Herr Jesus Christus, wir sagen dir Dank, dass du dem hl. Pfarrer von Ars die Gabe der Unterscheidung geschenkt hast. So konnte er erkennen, wie brüchig unsere Gebete und auch guten Handlungen sein können, wenn wir sie auf uns selbst beziehen oder gar meinen, irgendwelche „Rechte“ auf Erhörung zu haben.
       Innig bitten wir dich, bewahre uns vor einem ganz subtilen Hochmut, auch deine Pläne bestimmen zu können, wenn wir nur lange genug beten. Schenke uns vielmehr eine große Dankbarkeit, dass wir unwürdigen Geschöpfe durch dich im Heiligen Geist  Gott als unseren Vater anbeten dürfen.  Er wartet in seiner unfassbaren Demut sehnsüchtig auf unsere Hinwendung im Gebet und will uns unaufhörlich mit allen Gaben beschenken, die er von Ewigkeit her für uns bereitet hat.
Weisheit und Dank sei dir. Amen.

9. „Aus uns selbst sind wir nichts.“
Herr Jesus Christus, im Paradies wollte der Mensch sein wie Gott und hat so die innige Gemeinschaft mit Gott verloren. Doch du hast durch deinen Tod und deine Auferstehung uns neu den Weg zum Vater geöffnet. In deiner Nachfolge wollen wir mit dir und dem Vater eins werden im Heiligen Geist.
Wir erkennen unsere Armut und Ohnmacht auf diesem Weg immer schmerzlicher und verzagen dennoch nicht, da du selbst uns zu Hilfe kommst und uns himmlische Helfer zur Seite stellst. So weihen wir uns heute wiederum dem  Unbefleckten Herzen der allerreinsten Jungfrau Maria, damit sie ergänze, was unserem Leben fehlt. Wir vertrauen auf die Fürsprache des hl. Pfarrers von Ars, den du uns zum Patron geschenkt hast. Er zeige uns auch heute den Weg zum Himmel und erbitte uns eine tiefe Demut, die alles von dir erwartet.
Reichtum und Dank sei dir. Amen.
6.07.2014 ih


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Gebet zum Heiligen Geist
(Dieses Gebet betete Papst Johannes Paul II. täglich)

O Heiliger Geist,
Du Liebe des Vaters und des Sohnes.
Gib mir immer ein, was ich denken soll.
Gib mir immer ein, was ich sagen soll, und wie ich es sagen soll.
Gib mir ein, was ich verschweigen soll;
und wie ich mich dabei verhalten soll.
Gib mir ein, was ich zur Ehre Gottes, zum Wohl der Seelen
und zu meiner eigenen Heiligung tun soll.

Heiliger Geist,
Gib mir Verstand, um zu verstehen und zu erkennen;
Gib mir das Fassungsvermögen, um alles zu behalten.
Lehre mich die Methoden und gib mir die Fähigkeit,
um immer wieder zu lernen.
Gib mir Scharfsinn, um richtig zu deuten und zu unterscheiden;
Gib mir die Gnade, um wirkungsvoll zu sprechen.

Heiliger Geist,
gib mir Zuversicht und Treffsicherheit am Beginn;
leite und führe mich bei der Ausführung,
und schenke mir Vollkommenheit beim Beenden.

AMEN.

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Gebet der Hoffnung,  Ars Januar 2014

Gott, unser Vater, Quelle des Lebens,
Dir ist alles möglich!
Wir danken Dir für Deinen Sohn Jesus.
Durch seinen Tod und seine Auferstehung
öffnet er uns die Pforten des Himmels.
Auch heute noch geht er auf unseren Wegen
und seine Gegenwart erfüllt uns mit Freude;
er ist unser  Leben und unsere Hoffnung!
Gib uns die Gnade, unsere Schritte in seine Schritte zu setzen,
um nach dem Beispiel des Heiligen Pfarrers
Zeichen und lebendige Zeugen der Hoffnung zu sein.
Und möge uns Maria, Stern der Hoffnung,
schenken, dass wir alle zusammen eines Tages
in der ewigen Glückseligkeit uns wiederfinden in Dir,
der in alle Ewigkeit lebt. Amen!

Übersetzt aus „Les Annales, n° 348 Janvier/ Février 2014“ von ih

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Marienweihe 13. Oktober 2013, Ars

„Weiht euch Maria, betet zu dieser guten Mutter, ehrt sie, besonders als unbefleckte Empfängnis.“

Hl. Jean Marie Vianney, mit diesen Worten weist du heute auch uns den Weg zu einem gelungenen, geistlich fruchtbaren Leben, das sich im Himmel vollenden soll.

Wir danken dir, dass du als Patron unserer Gebetsgemeinschaft jeden Einzelnen zu einem tiefen Glauben, einer unerschütterlichen Hoffnung und vollkommenen Liebe führen willst, damit der Herr immer mehr in all unserer Armut und Ohnmacht einen Schutzwall gegen die Angriffe des Bösen für die Priester und Gläubigen errichten kann zur Erneuerung der Kirche in all ihrer Schönheit, die geheimnisvoll auch schon in dieser Welt aufleuchtet.

Hl. Pfarrer von Ars, du hast deine Gemeinde ganz der Mutter Gottes geweiht. Nach deinem Beispiel wenden wir uns nun voller Vertrauen an Maria, unsere gute Mutter, in deren Herz nur Liebe und Barmherzigkeit sind.

Maria, du unbefleckte Jungfrau, du erlangst bei Gott, was du willst! So lehrt uns der hl. Pfarrer von  Ars. Heute weihen wir uns ganz deinem unbefleckten Herzen  mit allen, mit denen wir in Liebe verbunden sind  und allen, für die wir verantwortlich sind.

Wir übergeben dir unser ganzes Leben mit allem, was der Herr in uns gewirkt hat, aber auch mit allem, was wir vergeudet, blockiert oder zerstört haben.  Auch die Bruchstücke unseres Lebens überlassen wir dir ganz. Denn wo du geehrt wirst, wirkst du Wunder, wie es der hl. Pfarrer von Ars bezeugt.

So ehren wir dich, Maria, die du vom allerhöchsten dreifaltigen Gott selbst geehrt wirst und vor der sich Himmel und Erde verneigen.

Maria, in deinem Herzen beten wir den allmächtigen, gütigen Gott an und danken für Seine erbarmende Liebe, die Er durch dich uns geschenkt hat.

Mit dem hl. Jean Marie Baptiste Vianney preisen wir aus ganzem Herzen und mit größter Ehrfurcht Dich, Vater, Sohn und Hl. Geist, dich die Heiligste und Erhabene Dreifaltigkeit in Ewigkeit. Amen.

Pfarrer von Ars-Gebetsgemeinschaft / www.piestergebet.de

Inge Hagn 15.09.2013

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Akt der Liebe des Heiligen Pfarrers von Ars
(ungekürzt Fassung)

                                              Herzreliquie des Hl. Pfarrers von Ars
Ich liebe dich, o mein Gott,
und mein einziges Verlangen ist es, dich zu lieben
bis zum letzten Seufzer meines Lebens.

Ich liebe dich, o unendlich liebenswürdiger Gott,
und ich möchte lieber aus Liebe zu dir sterben,
als auch nur einen Augenblick zu leben, ohne dich zu lieben.
                                                    Herzreliquie des Hl. Pfarrers von Ars
Ich liebe dich, o mein Gott,  
und ich sehne mich nach dem Himmel,
nur um das Glück zu haben,
dich vollkommen zu lieben.

Ich liebe dich, o mein Gott,
und ich fürchte mich vor der Hölle,
nur weil man dort niemals
den süßen Trost hat, dich zu lieben.

O mein Gott,
wenn meine Zunge nicht in jedem Augenblick sagen kann,
dass ich dich liebe,
dann will ich, dass mein Herz es dir wiederholt,
sooft ich nur atme.

O! Gib mir die Gnade zu leiden, indem ich dich liebe,
und dich zu lieben, indem ich leide.
Ich liebe dich, o mein göttlicher Erlöser, weil du für mich gekreuzigt bist; ich liebe dich, o mein Gott, weil du mich hienieden kreuzigst für dich.
Einen Gott-Menschen lieben, der für uns gekreuzigt worden ist: Liebe der Dankbarkeit!
Einen Gott lieben, der uns kreuzigt: Großmütige Liebe!
Einen Gott lieben, der um unseres Heiles willen Mensch geworden und für uns gekreuzigt worden ist: Wahre Selbstliebe!

Mein Gott gib mir die Gnade, eines Tages zu sterben, indem ich dich liebe und zu fühlen, dass ich dich liebe.
Im gleichen Maße, in dem ich mich meinem Ende nähere,
erweise mir die Gnade, meine Liebe zu vermehren
und sie zu vervollkommnen. Amen

(s. auch "Geistlicher Impuls" hierzu am 11.05.2012)

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Gebet um Berufungen (2)

Herr, aus Liebe zu deinem Volk, hast du es durch Hirten führen wollen, und wir danken dir für die, die du uns gibst.

Dein Geist erwecke heute in der Kirche Priester, die die Welt braucht,
um das Evangeluium Christi zu verkündigen,
die Heilsgeheimnisse zu feiern
und dein Volk in der Einheit deiner Liebe zu versammeln.

Lass unter uns Männer aufstehen, die - als Antwort auf deinen Ruf- ein Leben für dich wählen im Dienst an den Brüdern.
Wie der Heilige Jean-Marie Vianney seien sie mit Eifer ihrem Dienst hingeggeben.

Herr der Ernte, hilf jedem von uns, großmütig deinen Willen anzunehmen.
Amen.
Gebet aus Ars, übersetzt i.h. 21.04.2012

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Novene zum hl. Pfarrer von Ars

„Ich zeige dir den Weg zum Himmel“
mit Worten des hl. Pfarrers von Ars

1.Tag:
Sich tragen und führen lassen
„Ihr seid nichts durch euch selbst… Ihr seid nichts, aber Gott ist mit euch…“
Jesus Christus, wir danken dir für den hl. Pfarrer von Ars, der uns den Weg zu dir zeigt. Danke, dass du mit uns bist. Danke, dass wir immer wieder unsere Ohnmacht erfahren dürfen, die uns auf dich allein verweist. Schenke uns neu die Gnade einer völligen Hingabe an Deine Führung in unserem Leben.
Hl. Jean Marie Vianney, hilf uns, allen Bestrebungen, allein den Weg zum Himmel gehen zu wollen, zu entsagen und erflehe uns ein kindliches Vertrauen, so dass wir uns von unserem Herrn und guten Hirten tragen und führen lassen. Amen.
2.Tag
Hindernisse annehmen
„Die Widerwärtigkeiten stellen uns an den Fuß des Kreuzes und das Kreuz an die Pforte des Himmels“
Herr Jesus Christus, so vieles durchkreuzt unsere Pläne und scheint uns aufzuhalten auf unserem Weg zu dir. Zeige uns immer wieder neu, dass gerade im Annehmen dieser Hindernisse wir dir näher kommen, da alles von dir zu unserem Heil zugelassen ist. Schenke uns die Gnade des Ja-Sagens gerade dann, wenn es uns schwerfällt.
Hl. Jean Marie Vianney, hilf uns, uns selbst zu entsagen, um dem Herrn allein zu folgen. Amen.
3.Tag
Geduld üben
„Eine Stunde Geduld zählt mehr als viele Tage Fasten“
Herr Jesus Christus, du weißt, dass die Schnelligkeit unsere Zeit bestimmt und kennst unsere Ungeduld, wenn wir aufgehalten werden. Wir preisen deine grenzenlose Geduld mit uns. Schenke uns Anteil an deiner Geduld, damit wir selbst nicht ein Hindernis für uns und andere auf dem Weg zu dir werden, sondern in Gemeinschaft und Einheit zu dir gelangen.
Hl. Jean Marie Vianney, erbitte uns die Gnade der Geduld in allen kleineren und größeren Bedrängnissen unseres Lebens, damit wir das Handeln Gottes immer stärker wahrnehmen können. Amen.
4.Tag
Dem Nächsten dienen
„Mein Geheimnis ist sehr einfach: Alles herschenken und nichts zurückbehalten“
Herr Jesus Christus, in deiner Menschwerdung und deinem Tod am Kreuz hast du alles hergegeben, ohne etwas zurückzubehalten. Wenn wir auch das Ausmaß deiner Hingabe nicht ermessen können, so danken wir dir von Herzen und beten dich an. Gib uns Anteil an deiner Hingabe an den Willen des Vaters, gerade dann, wenn es dunkel in und um uns ist und wir die Pläne Gottes nicht mehr verstehen können.
Hl. Jean Marie Vianney, in einem Leben der Hingabe bist du mit dem Herrn völlig eins geworden. Erbitte auch uns die Gnade der vollkommenen Einheit mit dem Herrn. Amen.
5.Tag
Sein Ohr dem Herrn zuwenden
„Ich glaube, dass jemand, der das Wort Gottes nicht gebührend anhört, sein Heil nicht erlangen wird“
Herr Jesus Christus, so vieles dringt täglich an unser Ohr und nimmt uns gefangen, oft auch gegen unseren Willen. Schenke uns die Gnade, uns immer wieder ganz bewusst dir zuzuwenden, um deine Stimme in deinem Wort zu hören und tief im Herzen aufzunehmen, damit auch in uns Dein Wort Fleisch annehmen kann und wir dir immer ähnlicher werden.
Hl. Jean Marie Vianney, du bist mit dem Herrn durch die hl. Eucharistie und die hl. Schrift immer mehr eins geworden. Erbitte uns ein hörendes Herz, damit auch in unserem Leben das Wort des Herrn reiche Frucht bringt. Amen.
6.Tag
Dem Herrn vertrauen
„Wir vertrauen zu sehr auf unsere Vorsätze und unsere Versprechen, nicht genug auf den lieben Gott“
Herr Jesus Christus, immer wieder fallen wir in die Sünde Adams, sich selbst die Frucht vom Baum pflücken zu wollen, statt auf dich zu vertrauen, dass du uns alles zur rechten Zeit gibst. Allein sind wir unfähig, diese Neigung in uns zu besiegen. Daher schenken wir dir jetzt unser Unvermögen und bitten dich demütig: gib uns ein unbegrenztes Vertrauen auf dich allein, damit sich dein Plan für uns vollkommen verwirklicht.
Hl. Jean Marie Vianney, du hast in deiner menschlichen Armut alles vom Herrn erwartet. Der Herr hat dein Vertrauen überreich belohnt, so dass wir auch heute noch durch sein Wirken in deinem Leben beschenkt werden. Erbitte auch uns das vollkommene Vertrauen auf den Herrn allein. Amen.
7.Tag
Dem Herrn Zeit schenken
„Über die verlorene Zeit werden wir Rechenschaft ablegen“
Herr Jesus Christus, wir lassen uns als Kinder unserer Zeit oft wegziehen von dem Gedanken an die Ewigkeit, die schneller, als wir es erahnen, herannaht. Und doch gilt auch uns das Wort „Nutzt die Zeit“ (Eph 5,16), das der hl. Pfarrer von Ars ständig gelebt hat. Wir danken dir für die Zeit, die du uns gibst für unsere Vorbereitung auf die endgültige Begegnung mit dir im Tod. Schenke uns die Gnade, unsere Zeit in immer größerer Verbundenheit mit Dir zu leben.
Hl. Jean Marie Vianney, deine Zeit wolltest du allein im Gebet mit dem Herrn verbringen. Und doch hast du die meiste Zeit als Märtyrer des Beichtstuhls dem Dienst an den Sündern gewidmet. Erbitte uns die Gnade, dem Herrn die freie Verfügung über unsere Zeit zu überlassen, damit unsere Lebenszeit in die Ewigkeit bei ihm einmündet. Amen
8.Tag
Gott ersehnen
„Nur Gott muss man suchen, nur ihn allein ersehnen“
Herr Jesus Christus, Deine Sehnsucht galt dem Vater. Wir danken dir, dass du aus Liebe zu uns gekommen bist, um uns den Weg zum Himmel durch dein Erlösungswerk neu zu öffnen und uns den hl. Pfarrer von Ars geschenkt hast, um uns im Heiligen Geist diesen Weg zu führen. Lenke die Sehnsucht unseres Herzens auf unser ewiges Ziel beim Vater.
Hl. Jean Marie Vianney, unermüdlich hast du die Menschen herausgeholt aus der Gefangenheit in den Alltagssorgen und ihr Herz zum Himmel gelenkt. Erbitte auch uns eine große Sehnsucht nach Gott, so dass wir alles, aber auch alles nach ihm ausrichten, um nach diesem Leben für immer bei ihm zu sein. Amen.
9.Tag
Den Herrn lieben
„ Nach dem Beispiel Jesu Christi müssen wir den lieben Gott aus ganzem Herzen lieben, ihn allem anderen vorziehen, alles nur im Hinblick auf ihn lieben."
Herr Jesus Christus, du hast uns in deine Nachfolge eingeladen, in deine Liebe zum Vater und zu den Menschen. Schenke uns den Heiligen Geist, den Geist der Liebe, der in uns vollbringe, was wir nicht vermögen. Mache uns zu Menschen, in denen deine Liebe aufleuchtet.
Hl. Jean Marie Vianney, Du Lehrer des Weges zu Gott, der die Liebe ist. Dir vertrauen wir unseren Lebensweg an und bitten dich, führe uns, damit auch wir Liebe werden. Amen.                                                                  i. h. 19.07.2011

Literatur: Jean Marie Vianney, Pfarrer von Ars, Salzburg 1959
zu1.Tag: S. 247; 2.Tag: S.218; 3. Tag S.259; 4.Tag S.269; 5.Tag: S.153; 6.Tag: s.166; S.205; S.246; S.91

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Weiheakt der Priester an das unbefleckte Herz Mariens von Papst Benedikt XVI

 

Maria, Unbefleckte Mutter,

an diesem Ort der Gnade,

an dem die Liebe deines Sohnes Jesus,

des Ewigen Hohenpriesters,

uns Söhne im Sohn und seine Priester

zusammengerufen hat,

weihen wir uns deinem mütterlichen Herzen, um treu den Willen des Vaters zu erfüllen.

Wir sind uns bewusst, dass wir ohne Jesus nichts Gutes vollbringen können (vgl. Joh 15, 5) und dass wir nur durch ihn, mit ihm und in ihm für die Welt Werkzeug des Heils sein können.

Braut des Heiligen Geistes,

erwirke uns die unschätzbare Gabe

der Umgestaltung in Christus.

In derselben Kraft des Geistes,

der dich überschattet

und zur Mutter des Erlösers gemacht hat, hilf uns, dass Christus, dein Sohn, auch in uns geboren werde.

Die Kirche möge so

von heiligen Priestern erneuert werden,

die von der Gnade dessen verwandelt wurden, der alles neu macht.

Mutter der Barmherzigkeit,

dein Sohn hat uns berufen,

so zu werden wie er selbst:

Licht der Welt und Salz der Erde.

(vgl. Mk 5,13.14).

 

Hilf uns

mit deiner mächtigen Fürsprache,

dass wir dieser erhabenen Berufung nie untreu werden, dass wir unserem Egoismus nicht nachgeben, noch den Schmeicheleien der Welt und den Verlockungen des Bösen.

Bewahre uns mit deiner Reinheit,

beschütze uns mit deiner Demut

und umfange uns mit deiner mütterlichen Liebe, die sich in vielen Seelen widerspiegelt, die dir geweiht sind und uns zu echten Müttern im Geiste geworden sind.

Mutter der Kirche,

wir Priester wollen Hirten sein,

die nicht sich selbst weiden,

sondern sich Gott hingeben für die Brüder und Schwestern und darin ihre Erfüllung und ihr Glück finden.

Nicht nur mit Worten, sondern mit unserem Leben wollen wir demütig Tag für Tag unser »Hier bin ich« sagen.

Von dir geführt,

wollen wir Apostel

der Göttlichen Barmherzigkeit sein

und voll Freude jeden Tag

das heilige Opfer des Altares feiern

und allen, die darum bitten,

das Sakrament der Versöhnung spenden.

Rom 11.06.2010

 

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Maria, Mutter der Kirche, Mutter der Priester, (1)
 

wir grüßen Dich und danken Dir , dass du unterm Kreuz Johannes als deinen Sohn angenommen hast und mit ihm zuerst alle Priester und dann auch uns als deine Kinder. Da du, unsere gute Mutter, das Gebet deiner Kinder  immer hörst und erhörst, bitten wir dich voller Vertrauen für alle  Priester, dass du sie mit deinem mütterlichen Mantel vor den Angriffen des Bösen schützen mögest. Die treuen Priester begleite mit deinem mütterlichen Segen auf ihrem Weg, die angefochtenen Priester bewahre vor dem Fall, die in Sünde geratenen Priester ziehe an dein mütterliches Herz, damit sie die Liebe Gottes neu erfahren und den Weg der Umkehr finden.
Unter deinen Schutz stellen wir unseren Hl. Vater Benedikt, dessen Stimme gerade jetzt zum Verstummen gebracht werden soll. Erbitte ihm den Mut, auch weiterhin nicht vor den Wölfen zu fliehen und das Evangelium unerschrocken in Liebe und Wahrheit der Welt zu verkünden. Sammle alle deine Kinder und erflehe uns den Heiligen Geist, damit das Antlitz der Kirche und der Welt erneuert werde. Amen
                                                                       ih 3.05.2010

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Gebet der hl. Sr. Faustina für die Priester

O mein Jesus, ich bitte Dich für die gesamte Kirche; schenke ihr Liebe und Erleuchtung Deines Geistes. Verleihe den Worten der Priester Kraft, auf dass versteinerte Herzen erweichen und zu Dir, Herr, zurückkehren. Herr, gib uns heilige Priester. Du selbst erhalte sie in der Heiligkeit. O Göttlicher und Höchster Priester, möge die Macht Deiner Barmherzigkeit sie überallhin begleiten und sie vor den Fallen und Schlingen des Teufels schützen, die er unentwegt nach den Seelen der Priester auslegt. Möge die Macht Deiner Barmherzigkeit, o Herr, alles, was die Heiligkeit eines Priesters verdüstern könnte, zermalmen und zunichtemachen, denn Du vermagst alles.
11.04.2010

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Gebet um Berufungen (1)

mit dem heiligen Pfarrer von Ars

Herr Jesus Christus, Lenker und Hirte Deines Volkes, Du hast in Deiner Kirche den heiligen Jean-Marie Vianney zum Pfarrer von Ars berufen. Sei gepriesen für sein heiliges Leben und die wunderbare Fruchtbarkeit seines Dienstes.

Mit Ausdauer und Geduld hat er alle Hindernisse auf dem Weg zum Priestertum überwunden. Als Priester entfachte er in der Feier der heiligen Messe und in der stillen Anbetung das Feuer seiner Nächstenliebe und die Energie seines apostolischen Eifers.

Auf seine Fürsprache bitten wir Dich:

Rühre das Herz der jungen Menschen an, dass sie im Beispiel seines Lebens die Begeisterung finden, mit derselben Entschlossenheit an Deiner Seite zu gehen, ohne zurückzublicken.
Erneuere das Herz der Priester, dass sie Dir mit tiefer innerer Hingabe anhängen.
Stärke die christlichen Familien,dass sie jene ihrer Kinder unterstützen, die Du berufen hast.

Herr, sende auch heute Arbeiter in Deinen Weinberg, damit der Anspruch des Evangeliums an unsere Zeit offenbar werde. Mögen viele junge Menschen aus ihrem Leben eine Liebeserklärung im Dienst an ihren Brüdern machen, wie der heilige Jean-Marie Vianney. Du, der Du der Hirte bist in alle Ewigkeit. Amen
Mgr Guy Bagnard, Bischof von Belley-Ars
aus:
Gebetsbuch Johannes -Maria Vianney, Editions Bénédictines 2005
11.10.2009
 

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Gebet für die Priester mit dem hl. Pfarrer von Ars


Herr Jesus Christus, mit dem heiligen Pfarrer von Ars vertrauen wir dir an:
alle Priester, die wir kennen,
alle, denen wir begegnet sind,
alle, die uns geholfen haben,
alle, die du uns heute als Seelsorger gibst.
Du hast jeden bei seinem Namen gerufen; für jeden danken wir dir und für jeden bitten wir dich: bewahre sie in der Treue zu deinem Namen; du, der du sie geweiht hast, damit die Hirten seien in deinem Namen; verleihe ihnen Kraft, Vertrauen und Freude bei der Erfüllung ihrer Sendung, im Schauen auf dein Antlitz. wir wissen wohl, dass du schwache Geschöpfe erwählt hast, damit sie sich nichts auf sich selbst einbilden: auch darum vertrauen wie sie dir an, damit sie sich vor allem auf dich verlassen.
Die Eucharistie, die sie feiern, möge sie stärken und ihnen die Kraft geben, damit sie sich zusammen mit dir einsetzen für uns, die Seelen; sie mögen geborgen sein in deinem barmherzigen Herzen, damit sie immer Zeugen deiner Vergebungsbereitschaft sind; sie mögen den Vater wahrhaft anbeten, damit sie uns den wahren Weg zur Heiligkeit lehren.
Vater, zusammen mit ihnen, den Priestern, opfern wir uns in Christus auf für die Kirche: dass sie missionarisch sei im Atem deines Heiligen Geistes; lehre uns, sie ganz einfach zu lieben, sie zu achten und sie wie ein Geschenk aus deiner Hand anzunehmen, damit wir gemeinsam noch mehr dein Werk vollenden, zum Heile aller. Amen

Gebetsbuch Johannes-Maria Vianney, Éditions Bénédictines, 2005


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