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23. Sonntag im Jahreskreis 10.9.2017

„Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.“ Mt 18,15

„Solange alles meinen Wünschen zulächelte, habe ich euch beteuert, dass nichts mich von euch trennen würde. Aber als Spott, Misserfolge, Leiden meinen Dienst an euch begleiteten, habe ich meine ganze Feigheit entdeckt...“ °  Pfr. von Ars

Die correctio fraterna- die brüderliche Zurechtweisung- ist immer ein sehr heikles Thema. Als gefallene Kinder Adams und Evas lieben wir es nicht, kritisiert und korrigiert zu werden und doch ist dies, so wie es auch der emeritierte Papst Benedikt in einer Ansprache betont hat, ein Werk der Barmherzigkeit. Der Auftrag Christi, den anderen auf seine Verfehlungen hinzuweisen, geht an den einzelnen und an die Gemeinde. Widerspruch und Ablehnung sind dabei jedoch vorprogrammiert, wie dies der Pfarrer von Ars selbst erfahren musste.

Die Offenheit des hl. Jean-Marie Vianney

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22. Sonntag im Jahreskreis 3.09. 2017

„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Mt 16,24

„Das Leben ist ein langer Winter.“°   Pfr. von Ars

Das Zentrale in der Nachfolge Christi ist die Annahme des eigenen Lebenskreuzes.  Wir hören es in der Heiligen Schrift immer wieder und haben es auch beim Pfarrer von Ars oft und oft gelesen. Wir wundern uns manchmal, mit welcher Freude und Begeisterung der Saint Curé über die Kreuzesnachfolge spricht. In ganz wenigen Stellen kommt jedoch auch die ganze Mühe, die ganze Not, das ganze Leid zum Vorschein.

Der Winter in Ars war ein Kreuz schlechthin. Der Pfarrer von Ars hat monatelang seine Beine wegen der Kälte nicht gespürt. Heizung war in seinem Haus kaum geduldet. Auf diesem Hintergrund ist das Bild des Lebens als langer Winter besonders eindringlich.

Jean Marie Vianney leugnet also nicht, wie schwer es ist, das Kreuz nachzutragen ein Leben lang, täglich, immer… Aber er weist immer w

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21. Sonntag im Jahreskreis 27.08.2017

„ Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elíja, wieder andere für Jeremía oder sonst einen Propheten.“ Mt 16,13f

„Lassen wir die Kinder der Welt reden. Leider sind sie nur allzu blind. Es gibt heute genauso Ungläubige, wie es Ungläubige zur Zeit unseres Herrn gegeben hat. Jesus heilte in Judäa die Kranken, trieb die Teufel aus, weckte Tote zum Leben, und doch glaubten viele nicht an ihn. Er würde heute die gleichen Wunder unter uns wirken, da es auch heute noch Ungläubige gibt.“°   Pfr. von Ars

Wie schwer ist es doch zu glauben, dass Jesus Christus nicht nur ein Prophet, ein großer Mann, ein Vorbild für die Menschheit ist, sondern der Sohn Gottes. Und in diesem Bekenntnis allein liegt das Wesentliche des Glaubens an Jesus Christus.

Der Pfarrer von Ars hat gesehen, was wir alle täglich erfahren, dass es von Anfang an Ungläubige gegeben hat, die Jesus zwar bewundern, in ihm aber nicht den M

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20. Sonntag im Jahreskreis 20.08.2017

„Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort.“ Mt 15,22f

„Wenn wir bitten, ist es nicht die Stimme seines viel geliebten Sohnes, unseres Erlösers Jesus, den der Vater erhört? Und dient nicht alles seiner Ehre? Ja, alles, außer dem, was nicht unserem Heil dient oder nicht seiner göttlichen Weisheit entspricht.“                                                     Pfr. von Ars°

Erleben wir es nicht immer wieder, dass wir den Herrn bitten und bitten und der Herr schweigt?  Wir werden nicht erhört, so empfinden wir es. Da tröstet uns auch kaum der Gedanke, dass jede Bitte erhört wird, auch wenn wir es nicht sehen können.

Ich denke an einen Jugendlichen, der um Genesung seiner schwer kranken Mutter gebetet hat, die jedoch dann gestorben ist. Seither steht er dem Glauben sehr fern.

Eine Antwort auf diese grundlegende Problematik ist menschlich eigentlich nicht möglich.

Der

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19. Sonntag im Jahreskreis 13.08.2017

„Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren.“ Mt 14,22

„Die Erde ist eine Brücke, um das Wasser zu überqueren; sie dient nur dazu, unsere Füße zu tragen. Wir sind in dieser Welt, aber wir sind nicht von dieser Welt, weil wir jeden Tag sagen: Vater unser, der du bist im Himmel…“ Pfr. von Ars °

Jesus hat nicht nur zur Nachfolge eingeladen, sondern mehrfach auch die Jünger vorausgeschickt, so wie im heutigen Sonntagsevangelium. Da müssen sie sich auf neue Situationen, Herausforderungen, Schwierigkeiten gefasst machen, die dann bei starkem Wellengang und Gegenwind auch ziemlich schnell auftreten.

Der Pfarrer von Ars sieht die ganze Erde einerseits als Hilfe für unseren Weg über das Wasser. Eine Verbundenheit mit der Erde führt  zu Gott, wie dies Jean-Marie als Kind auf den Feldern seines Vaters erfahren hat. Andererseits ist das Wasser Symbol der Gefährdung und des Unt

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Verklärung des Herrn 6.8.2017

„In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.“ Mt 17,1

„Gott spricht in der Einsamkeit.“ ° Pfr. von Ars

In der Einsamkeit hat Jesus viele Stunden im Gebet mit dem Vater verbracht und in der Einsamkeit auf einem hohen Berg sich seinen Aposteln im göttlichen Glanz geoffenbart. Wie oft sehnen wir uns nach Einsamkeit, um den Herrn näher zu sein, Ihm zu begegnen.

Der Pfarrer von Ars hat ein Leben lang darunter gelitten, sich nicht in die Einsamkeit zurückziehen zu können, um zu Gott allein zu beten und seine Sünden zu beweinen, wie er immer wieder gesagt hat. Doch dieser Wunsch wurde in seinem Leben bis zum Tod nicht erfüllt. Aber mitten in seinem ununterbrochenen Dienst bis in die Nacht hinein ist er dem Herrn begegnet in einer Weise, dass wir uns heute noch von ihm führen und auf dem Weg in den Himmel begleiten lassen können.

Ist es nicht auch für uns alle ein Zeichen der Hoffnung

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17. Sonntag im Jahreskreis 30. 07.2017

„Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja.“ Mt 13,51

„Um uns zu zeigen, wieviel der Mensch – sich selbst überlassen – wert ist, bediente Gott sich nicht eines Königs, sondern nur der Stimme einer Magd, die anscheinend zu Petrus sogar in einer ziemlich gleichgültigen Weise sprach. Vorher war er bereit, für Jesus zu sterben, und jetzt versicherte er, dass er nicht weiß, von wem sie redet… Mein Gott, wozu sind wir nicht fähig, wenn wir uns selbst überlassen sind!“

Pfr. von Ars °

Keinerlei Versuchung zum Stolz hatte der Pfarrer von Ars nach seinem Selbstzeugnis. Umso genauer hat er die Folgen des Stolzes im Herzen des Menschen erkannt. Dieses Ja der Jünger am Ende der Gleichnisrede bei Matthäus, alles verstanden zu haben, taucht auch in unserem Herzen immer wieder auf.

Das Verstehen bezieht sich aber zutiefst auf unser ganzes Sein, nicht auf den Verstand.

Bei jeder kleinen Erkenntnis fühlen wir uns dem Herrn näher, inniger verbunden.

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16.Sonntag im Jahreskreis 23.07.2017

„Woher kommt dann das Unkraut? Er antwortete: das hat ein Freund von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.“ Mt 13,27ff

„Meine Brüder, solange jemand sich damit abgibt, das Leben der anderen zu untersuchen, wird er weder sich selbst erkennen, noch wird er zu Gott gehören.“

Pfarrer von Ars°

Der Wunsch, das Unkraut ausreißen, der kritische Blick auf den Nächsten liegt in uns tief drinnen. Ja wir vermeinen auch oftmals, damit Gott einen Dienst zu erweisen, wenn wir für Recht und Wahrheit eintreten, so wie wir es verstehen. Nein, sagt uns dazu der Herr selbst. Nein, sagt uns dazu auch unser Pfarrer von Ars. Nein, sagt uns eigentlich auch das Innerste in uns.

Wenn wir so manches wahrnehmen, was nicht in Ordnung ist oder zu sein scheint, dann schauen wir doch auf uns! Der Pfarrer von Ars sieht in all diesen Urteilen im Grunde nur den

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15. Sonntag im Jahreskreis 16.07.2017

15. Sonntag im Jahreskreis 16.07.2017

„An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.“ Mt 13, 1f

„Je mehr man betet, desto mehr will man beten. Man gleicht einem Fisch, der zuerst an der Oberfläche des Wassers schwimmt und dann in die Tiefe taucht und immer weiter. Die Seele taucht, versinkt, verliert sich in die Süßigkeit des Verkehrs mit Gott.“  Pfr. von Ars°

Ufer – ein Ort der Sehnsucht, um den Blick in die Ferne zu richten, ja um sich aufzumachen, der tiefsten Sehnsucht des Herzens zu folgen. Jesus, der als Mensch diese ständige Sehnsucht nach dem Vater in sich spürte, zieht in seinem Sich- Ausstrecken nach dem ewigen Gott die Menschen an, die etwas von diesem Geheimnis Jesu erahnen und dahinein mitgenommen werden möchten.

Aus dieser innersten Sehnsucht des menschlichen Herzens heraus entspri

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14.Sonntag im Jahreskreis 9.07.2017

„Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ Mt 11,29f

„Man muss schon einen gewissen Grad von Vollkommenheit erreicht haben, um Krankheit in Geduld zu ertragen.“  Pfarrer von Ars°

Jesu Wort von seinem Joch, das nicht drückt, und von seiner Last, die leicht ist, lässt doch die Frage auftauchen, ob wir das so überhaupt erfahren können. Angesichts der vielen schweren Schicksale, die wir selbst oder auch nur in unserer unmittelbaren Umgebung erleben, ist dieser Satz zunächst unverständlich. Wenn es aber doch ein Wort Jesu ist, muss diese Aussage eine tiefe Wahrheit enthalten.

Der Pfarrer von Ars hat sich sehr häufig über das Kreuz geäußert und die Kreuze als das eigentliche Glück für einen Christen dargelegt -  als Weg zum Ziel beim Herrn.

Jean Marie Vianney, der nach Aussage seiner Zeitgenossen so über den H

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13. Sonntag im Jahreskreis 1.07.2017

„Und wer einen von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.“ Mt 10,42

„Die Vereinsamung der Priester weist er (Pfarrer von Ars) als furchtbare Falle und als Quelle von Versuchungen auf.“ °

Das heutige Sonntagsevangelium ist sehr berührend. Der Herr kümmert sich um seine Jünger, um die, die alles verlassen, um ihm zu folgen. Auch ihr Leben soll schon hier geschützt sein und gelingen.

So bindet er auch die Menschen ein, die durch die Jünger in der Verkündigung seiner Botschaft erreicht werden sollen. Ein Becher frisches Wasser in dem Land, in dem es so wenig Wasser gibt, ist ein bereits Geschenk zum Überleben.

Im Vergleich zu dem Einsatz, den die Apostel, Missionare und Priester für das Reich Gottes erbringen, scheint es ganz leicht zu sein, als Gläubiger den Lohn des Herrn zu erhalten.

Wasser als Symbol des Lebens ist aber si

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12. Sonntag im Jahreskreis 25. 06.2017

11.Sonntag im Jahreskreis 18.06.2017

„…geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“  Mt 10,6

„Wie schade, dass diese Seelen verloren gehen, die den lieben Gott doch so viele Leiden gekostet haben!“ Pfarrer von Ars°

So sehr der Pfarrer von Ars sich um alle körperlichen Nöte und Leiden in seiner Pfarrei gekümmert hat, so war doch sein größeres Anliegen das Heil der Seelen für die Ewigkeit. Er ist ein Gigant, den wir einfach nicht nachahmen können.

Und doch soll uns bewegen, welchen Einsatz er hierfür Gott geschenkt hat. Er hatte den Herrn gebeten zu leiden und viel zu leiden, des Tags für die Bekehrung der Sünder, des Nachts für die Befreiung der armen Seelen. Und Gott hat dieses Gebet gehört.

Tröstlich ist jedoch auch, dass der Pfarrer von Ars aufgezeigt hat, dass kleinste Entsagungen und auch schon e i n Vaterunser und e i n Ave Maria viel bewirken können. Entscheidend ist das Maß der Liebe. Und darauf können wir uns einlassen. Durch kleinste Entsagungen und Gebete können

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Fronleichnam 15. 6.2017

„Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?“ Joh 6,52

„Die Worte und die Taten des Pfarrers bezeugen, dass seine Gedanken beständig auf die Gegenwart Unseres Herrn im Tabernakel gerichtet waren.°

Alles, was wir regelmäßig tun, läuft Gefahr, in irgendeiner Weise Routine zu werden und damit uns doch das Wesentliche zu verdunkeln. Der Streit der Juden um das Brot, dass Jesu Fleisch ist zu unserer Nahrung, kann uns ruhig in der Seele treffen. Es ist tatsächlich schockierend, dass Gott sich uns selber gibt und niemals sollten wir uns daran gewöhnen. Der Pfarrer von Ars wusste um die Gefahren der Gewöhnung und hat als Gegenmittel die ständige Vertiefung der Verehrung der Eucharistie gesucht: in der Anbetung, in der Katechese, in der Predigt, in seinem ganzen Wesen. Sein Leben lief vor dem Allerheiligsten, vor den Augen des Herrn ab.

Am Fronleichnamsfest lädt uns der Pfarrer von Ars ein, immer wieder auf den Her

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Dreifaltigkeitssonntag 11.06.2017

„Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ Joh 3,16

„Eine reine Seele erweckt die Bewunderung der Drei göttlichen Personen der Heiligen Dreifaltigkeit. Der Vater beschaut sein Werk: „Siehe da, mein Geschöpf.“… Der Sohn betrachtet in ihr den Preis seines Blutes: und man erkennt die Schönheit eines Gegenstandes am Preis, den er gekostet hat… Der Heilige Geist wohnt in der Seele wie in einem Tempel.“ °                                                          Pfarrer von Ars

Das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit ist schwer verständlich und wird es immer bleiben, da dies das höchste Mysterium überhaupt ist. Der Pfarrer von Ars nähert sich diesem Geheimnis, indem er auf die Beziehungen des Dreifaltigen Gottes zum Menschen als Geschöpf, Erlöster und Tempel des Heiligen Geistes hinweist. Gott ist Beziehung und in diese göttliche Beziehung nimmt er

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Pfingsten 4.6.2017

„Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“ Joh 20,22

„Im Himmel wird man sich vom Odem Gottes nähren. ° Pfr. von Ars

So wie am Anfang der Welt Gott den Menschen durch seinen Lebensatem erschaffen hat, so will Er ihn durch die Herabkunft des Heiligen Geistes neu schaffen, nicht jedoch in einem  einmaligen Akt, sondern durch ständiges Hineinfließen des Atems Gottes, bis der Mensch im Himmel sich vom Odem Gottes nährt, wie es der Pfarrer von Ars ausdrückt.

Auf diesem Weg der Vergöttlichung des Menschen handelt Gott jedoch nicht alleine, sondern macht sich abhängig vom Willen des Menschen, der in Freiheit dieses Geschenk göttlichen Odems annehmen oder ablehnen kann.  Der Pfarrer von Ars lehrt, dass man rasch eine Novene zum Heiligen Geist um Glaube und Liebe machen muss, wenn man fühlt, dass der Eifer nachlässt. Dem ständigen Gnadenstrom des Heiligen Geistes entsprechen die ständige Sehnsucht

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7. Sonntag der Osterzeit 28.05.207

„Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.“  Joh 17,9f

„Jesus Christus sagt uns, dass wir nicht zwei Herren dienen können, d.h. Gott und der Welt. Ihr könnt nicht Gott und der Welt gefallen, sagt er uns.… Der eine verbietet das, was der andere erlaubt und befiehlt. Der eine lässt euch für die gegenwärtige Zeit arbeiten und der andere für die zukünftige, für den Himmel.“ °

Das Wort Christi ist für uns schwierig zu verstehen, gehen wir doch davon aus, dass er  für die ganze Welt betet. Im hohenpriesterlichen Gebet bei Johannes betet er jedoch ausdrücklich nicht für die Welt, sondern nur für die Seinigen, heute als auch für uns. Welt ist alles Gottwidrige, das seit dem Sündenfall bis zum Ende der Welt wirkt.

In diese Welt hat der Herr uns hineingestellt. Das erfordert täglich neu eine Ents

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6. Sonntag der Osterzeit 21.05.2017

„Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ Joh 14,21

„ Das Glück des Himmels ist für den Sünder ein Wort, dessen Sinn er nicht versteht.“ °

Von der Liebe Gottes wird sehr viel gepredigt, geredet, geschrieben, für mich manchmal fast zu viel. Die Worte Jesu sind eindeutig, klar und aufrüttelnd: Gott lieben heißt seine Gebote halten.

Dieser Maßstab der Liebe ist anspruchsvoll und eine ständige Einladung zur Umkehr. Das Ziel aber ist großartig: die Liebe des Vaters und die Liebe des Sohnes, der sich uns offenbaren wird.

Der Pfarrer von Ars sagt uns, dass die Sünde das Verständnis für den Himmel verdunkelt, sodass auch das Glück der Ewigkeit  nicht erkannt und ersehnt wird.

Gott ist die Liebe, Er allein ist also Ursprung auch unserer Liebe. Und doch hat der Herr uns eine so große Würde gegeben, dass Er auf die

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5. Sonntag der Osterzeit 14.05.2017

„Thomas sagte zu ihm: Herr wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Joh 14,5f

Zeugnis eines jungen Seminaristen, der mehrmals mit Jean Marie Vianney das Brevier beten durfte:

„O, welch innige und zärtliche Frömmigkeit!...  man erkannte doch leicht, eine wie reiche Quelle in seiner Seele sprudele… Welch ein Reichtum von Liebe zu Gott in diesem Herzen!... Unwillkürlich errötete ich, wenn ich mich so kalt, so unvollkommen erblickte. Eine heilige Scham ergriff mich, und ich war unzufrieden mit mir selbst. Ja, ich hätte ihn weniger seraphisch sehen mögen. Dann aber verwies mir eine innere Gnade diese Aufwallungen, und, ganz außer mir, kannte ich nur einen Wunsch, den Wunsch, seiner Glut und Frömmigkeit nachzustreben.“ °

Der Pfarrer von Ars wollte all seinen Gläubigen, nicht nur dem kleinen Hirtenjungen Antoine Givre,  d

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3.Sonntag der Osterzeit 30.04.2017

 „Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?“

 Lk 24,32

„Wie muss nicht unser Herz brennen, wenn der Heiland in dasselbe eingekehrt ist; brannte doch das Herz der Jünger auf dem Wege nach Emmaus schon, als sie ihn nur reden hörten.“  °1.

„denn immer müssen wir brennen vor Sehnsucht, den lieben Gott zu empfangen. Die heilige Kommunion ist für die Seele das, was ein Windstoß für ein Feuer ist, das zu erlöschen beginnt, aber doch noch hinreichend Kohlen hat. Man bläst, und die Flamme schlägt empor. Bemerken wir nach dem Empfange der heiligen Sakramente dass unser Eifer erkaltet, o dann nur rasch die geistige Kommunion!… Sprechen wir als geistige Kommunion fünf Vaterunser und fünf gegrüßt seist du Maria!“

°2.

Wenn wir das Evangelium von den Emmaus-Jüngern hören, möchten wir dann nicht auch, dass wir dieses Brennen in unserem Herzen spüren, d

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Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag 23.4.2017

„Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den  Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergibt, dem sind sie vergeben; “ Joh 20,21 ff

„Man kann sich keine Haltung denken, die in verständlicherer Weise Andacht gepredigt hätte. Es war, als habe der Heilige Geist ihn verklärt, als sei ein Strahl der göttlichen Glorie auf ihn gefallen. Herz, Geist, Seele und Sinn schienen und waren in gleicher Weise wie vernichtet im Abgrunde der Gegenwart Gottes.“

 Aus: „Leben des im Jahre 1859 im Rufe der Heiligkeit verstorbenen Pfarrers von Ars, Johann Baptist Maria Vianney“  von Alfred Monnin, 1863 , S-304

Die erste Frucht der Auferstehung Jesu war die Zusage des göttlichen Friedens  im Empfangen des Heiligen Geistes zur Vergebung der Sünden. Der Pfarrer von Ars, Patron aller Beichtväter,  hat das Elend des Menschen in der Entfe

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Ostern 16.04.2017

Ostern 16.04.2017

„Der Engel aber sagte zu den Frauen: fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“

Mt 28,5f

„So oft für unseren Willen entsagen können, um den der anderen zu tun, sofern er nicht gegen das Gesetz Gottes ist, erlangen wir große Verdienste, die nur von Gott allein gekannt sind. Was macht das geistliche Leben so verdienstvoll? Das Opfer des eigenen Willens, das Absterben dessen, was in uns am lebendigsten ist.“

°Pfarrer von Ars

Ostern ist für den Pfarrer von Ars  das Urbild des Sich-selbst-Absterbens für Gott allein, nicht um zu zerstören, sondern um alle Hindernisse zu beseitigen und alle Ketten zu zerbrechen, die die Freiheit der Seele behindern, wenn sie noch an irdischen, begrenzten Dingen haftet. Erst eine freie Seele ist im tiefsten lebendig, fähig zur Einheit mit Gott.

Das einzige, was wir wirklich besitzen, ist nach dem Pfarrer von Ars

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Palmsonntag 9.4.2017

„Josef nahm ihn und hüllte ihn in ein reines Leinentuch. Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hat hauen lassen.“ Mt 27,59f

„Du wolltest in ein neues Grab gelegt werden: gib mir Jesus, ein neues Herz, ein reines Herz, ein Herz von Tugenden geschmückt, um dich würdig in der heiligen Eucharistie zu empfangen. Oh Jesus, herrsche in mir jetzt und immer da.“
Pfarrer von Ars °

Wenn wir auf den Leichnam Jesu schauen, dann genügt es nicht, daran zu denken, dass die Sünden der ganzen Menschheit den Sohn Gottes getötet haben. Das ist viel zu viel Abstand vom eigenen Herzen. Nein, ich habe durch meine Sünden Gottes Sohn getötet. Von diesem furchtbaren Gedanken war der Pfarrer von Ars tief durchdrungen. Von Tränen überströmt hat er immer wieder auf das Kreuz geschaut. Dieser Blick auf das Kreuz ist der Blick in die Tiefe meiner Sünde und die unermessliche Liebe Gottes gleichzeitig. Nur in der Gnade Gottes können wir de

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4. Sonntag der Osterzeit 7.04.2017

„Wer aber durch die Tür hinein geht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter…Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein und aus gehen und Weide finden… ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Joh10,2f;10,9f

„Ohne den Priester nützen uns alle anderen Wohltaten Gottes nichts. Wozu dient ein ganzes Haus voll Gold, wenn niemand ist, der die Türe öffnet? Der Priester hat diesen Schlüssel zu den himmlischen Schätzen; er ist‘s, der die Türe öffnet; er ist der Verwalter des lieben Gottes, der Ausspender seiner Güter….O mein Gott! mein Gott! Wie hast du uns geliebt!! (und ein Strom von Tränen unterbrach den Heiligen;  dann fuhr er fort:) Seht die Macht der Priester!“

Aus: Leben des…Pfr. von Ars , Joh.Bapt.Maria Vianney, 1863, Bd.II, S.299

Der Türhüter im Sonntagsevangelium hat in unserem Bewusstsein keine entscheidende Stellung. Entscheidend ist die Aussage, dass Christus die Tür ist, d

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4. Fastensonntag 26.03.2017

„Da sprach Jesus: um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen: damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden.“ Joh 9,39

„Jene, die keinen Glauben haben, besitzen eine Seele, die weniger sieht als jene, denen das Augenlicht fehlt. In dieser Welt sind wir wie im Nebel. Der Glaube aber ist der Wind, der den Nebel zerstreut und das Licht der Sonne auf unsere Seele scheinen lässt.“ Pfr. von Ars

Die dramatische Geschichte der Heilung eines Mannes, der seit seiner Geburt blind war, im Johannesevangelium zeigt uns die ganze Tiefe und Breite der menschlichen Fähigkeit, sich dem Glauben zu öffnen oder zu verschließen. Der Blindgeborene nimmt offenen Herzens das Geschehen wahr und kommt so zum Glauben, da er weiß, dass Gott einen Sünder nicht erhört. Also muss derjenige, der ihn geheilt hat, ein Mensch von Gott sein. Während die Juden das gleiche Geschehen sehen und argumentativ dem Blindgeborenen nichts entgegensetzen können, reagieren sie mit  Aussto

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3. Fastensonntag 19.03.2017

„Damit hast du die Wahrheit gesagt“ Joh 4,18

„Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Joh 4,24

„Die Unwahrheit ist ein Hindernis für die Vereinigung mit Gott. Denn wie sollten sich Unwahrheiten und Wahrheiten verbinden können!“
Pfr. von Ars

In der Begegnung mit Jesus, der die Wahrheit selbst ist, bekennt sich die Frau am Jakobsbrunnen zu ihrem Leben mit all ihren Brüchen:  ich habe keinen Mann.  Sie leidet sicher unter diesem Makel, denn sie kommt zur Mittagszeit alleine an den Brunnen um Wasser zu holen, vielleicht um anderen aus dem Weg zu gehen.

In der Nähe Jesu ist sie in der Lage, die Wahrheit ihres Lebens anzusehen, auszusprechen und auszuhalten.

Jedes Gebet führt uns, auch wenn wir es selten so erleben dürfen, zu einer größeren Einheit mit Gott. Der Pfarrer von Ars sieht in der Unwahrheit ein Hindernis für diese Vereinigung mit Gott. Es geht dabei nicht so sehr um falsche Aussagen, sondern um Lebens

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2. Fastensonntag 12.03.2017

„Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.“ Mt 17,8

„So wie die Jünger auf Tabor nichts mehr sahen als Jesus allein, so sehen auch die innerlichen Seelen auf dem Tabor ihres Herzens nichts mehr als unseren Herrn. Die Seele und Jesus sind zwei Freunde, von denen der eine Freund niemals mehr vom anderen lässt.“ Pfarrer von Ars

Ganz erfüllt von dem unvorstellbar schönen Anblick von Jesus in seiner Verklärung wollte Petrus den Berg Tabor am liebsten nie mehr verlassen und dort  Hütten bauen. Und doch wird er kurz darauf seinen geliebten Herrn und Meister verraten – welch ein Absturz, welch ein Elend! Haben wir nicht alle schon Tabormomente erleben dürfen, die wir am liebsten festgehalten hätten und sind kurz darauf dem Herrn doch wieder untreu geworden. Dieses  Am- Boden- zerstört-Sein des Petrus können wir erahnen.

Pfarrer von Ars hat jede kleinste Sünde oder das, was er als Sünde empfunden hat, mit größter Intensität durchlitten und sein ganzes inneres Elend

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8. Sonntag im Jahreskreis 26.02.2017

„Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon....Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Mt 6,24,34

„Geht von Welt zu Welt, von Reich zu Reich, von Reichtümern zu Reichtümern, von Vergnügen zu Vergnügen, ihr findet das Glück nicht mehr. Die ganze Erde kann eine unsterbliche Seele nicht mehr befriedigen, als eine Handvoll Mehl einen Hungernden sättigen kann.“ Pfarrer von Ars°

Die Radikalität der Worte des Herrn im Matthäus-Evangelium kann uns erschrecken, weil es unseren eigenen Lebensentwurf infrage stellt. Natürlich sorgen wir für morgen, für unsere Familie, für unser Alter und vieles mehr.

Die Worte des Pfarrers von Ars zeigen uns die Würde des Menschen, der durch nichts auf dieser Welt befriedigt werden kann. Darauf hingestoßen zu werden, dass das, was wir jetzt erwarten, erhoffen in dieser Welt, nur ein vorläufiges Glück sein kann, ist ganz wesentlich, um das eigentliche, große,

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7. Sonntag im Jahreskreis 19.2.2017

„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet;“  Mt5 44f

„ Man muss immer das Vollkommenere tun. Wenn man die Wahl hat zwischen zwei guten Werken, von denen das eine jemanden betrifft, der uns liebt, während das andere jemanden betrifft, der uns übel will – dann muss man dem letzten den Vorzug geben.“ Pfarrer von Ars

Wenn schon das Gebot der Feindesliebe, das Christus uns gegeben hat, unsere rein menschlichen Fähigkeiten übersteigt, so gehen die Worte des Pfarrers von Ars noch darüber hinaus. Wie sollen wir das verstehen und wie können wir das leben? Jean Marie Vianney  hat sein ganzes Leben lang keine Gelegenheit ausgelassen Gutes zu tun, weil es verdienstvoll war, wie er es ausgedrückt hat. Wir haben Probleme mit dem Begriff,  Verdienste zu erlangen, weil wir zu Recht alles als Geschenk Gottes ansehen. Aber es scheint mehr ein Problem der Ausdrucksweise als des damit verbundenen Inhalts zu sein.

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6. Sonntag im Jahreskreis 12.2.2017

„ Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.“ Mt 5,37

„Habt ihr die Religion des Herzens?.... Willst du glücklich sein, mein Freund? Dann blicke zum Himmel: da wird dein Herz finden, woran es sich ganz und gar sättigen kann.“ Pfr. von Ars°

Wie befreiend ist doch das Wort Christi, das ein Ja ein Ja sein soll und ein Nein ein Nein. Wie sehr würden wir uns wünschen, dass wir diese Entschlossenheit zum Guten hätten und auch in unserer Umgebung finden könnten. Aber es geht hierbei nicht um eine Schwarz- Weiß-Sicht  von uns selbst und der Welt, sondern um einen Weg mit dem Herrn.

Täglich machen wir die Erfahrung, dass wir von unserem Ja, das wir Gott gegeben haben, doch immer wieder abweichen und wir leiden darunter.

Der Pfarrer von Ars hat die Wankelmütigkeit des menschlichen Herzens gekannt und ein Leben lang darum gerungen, die Menschen auf Gott hin auszurichten.

Er zeigt uns den Weg zur Entschlossenheit eines Lebens im Ja zu Gott. Dies

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5. Sonntag im Jahreskreis 5.2.2017

„So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ MT 5,16

„Seid innerlich tätig, so viel er es vermögt.“ Pfarrer von Ars

Heute richtet der Herr uns auf, indem er uns zusagt: Ihr seid das Salz der Erde…  Ihr seid das Licht der Welt. Es ist also keine Aufforderung, sondern er macht uns klar, was wir in unserem christlichen Leben  sind. Dafür dürfen wir von Herzen dankbar sein, Gott loben und preisen. Denn Licht und Salz für die Erde zu sein, ist rein das Geschenk Gottes.

Und doch zeigt der Herr uns auch unseren Anteil, wie wir Licht und Salz  der Welt sein können, nämlich durch gute Werke. Das haben wir schon so oft gehört, dass wir ständig uns einem Druck ausgesetzt fühlen, nicht genug getan zu haben.

Der Pfarrer von Ars hilft uns, dieses Wort Christi ein wenig besser zu verstehen, wenn er uns auf die innerliche Tätigkeit hinweist. Eine Verbindung mit dem Herrn, die wir immer wieder suchen, wird uns r

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4. Sonntag im Jahreskreis 29.01.2017

„Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“  Mt  5,8

„ Eine reine Seele ist wie eine schöne Perle. Solange sie in einer Muschel am Meeresgrund verborgen ist, denkt niemand daran, sie zu bewundern. Zeigt man sie aber an der Sonne, glänzt sie und zieht die Blicke auf sich. So verhält es sich auch mit einer reinen Seele, die den Augen der Welt jetzt verborgen ist, aber eines Tages in der Sonne der Ewigkeit vor den Augen der Engel ergänzen wird.“ Pfr. von Ars

Viele Gedanken des Pfarrers von Ars kreisen um die reine Seele, die er über alles geschätzt hat. Was aber ist eigentlich eine reine Seele?

In jedem Menschen gibt es seit dem Sündenfall im Paradies das Nein zu Gott, das Nein zu Seiner Liebe, zu Seiner Barmherzigkeit aus einem Misstrauen heraus, Gott könnte uns etwas vorenthalten. So vieles finden wir erstrebenswert und haben doch das Gefühl, dass unsere Bitten sehr oft nicht erhört werden. Das nährt unser ganz tief sitzendes Misstrauen.

Wir kö

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3. Sonntag im Jahreskreis 22.01.2017

„Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen“ Mt 4,19

„Wie viele Seelen könnt ihr zu Gott zurückführen  durch das Gebet.“ Pfarrer von Ars

Der Text im 4.Kapitel des Matthäusevangeliums scheint sich zunächst einmal nur an die Apostel zu richten. Sie verlassen ihre Arbeit auf die Einladung Christi hin sofort und folgen ihm nach. Nach dem Tod und der Auferstehung Christi werden sie hinausgehen, um das Evangelium überall zu verkünden und Menschen zu Gott zu führen.

Aber lassen wir uns doch einmal selber von diesem Wort ansprechen und berühren. Bei den Aposteln können wir eine große Entschlossenheit sehen, das Alte hinter sich zu lassen und sich nur noch in den Dienst Christi zu stellen. Christus nachzufolgen, setzt voraus, ihn im Blick zu haben und immer mehr das zu tun, was Christus getan hat. Wenn wir uns auf diesen Weg begeben, dann gilt auch uns die Zusage, dass Christus uns zu Menschenfischern macht, und zwar auch dann, wenn wir nicht wie die

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2. Sonntag im Jahreskreis 15.01.2017

„Das habe ich gesehen, und bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.“ Joh 1,34

„Wir sind ein Teil von Ihm selbst.“  Pfarrer von Ars

Wir glauben zwar, dass Christus der Sohn Gottes ist, was uns aber fehlt, ist das, was Johannes der Täufer bestätigt: Ich habe gesehen.

Der Pfarrer von Ars hat sich ständig in das Wort Gottes vertieft. In seiner innigen Verbundenheit im Gebet mit dem Herrn wurden die Worte der Heiligen Schrift für ihn lebendig. So konnte er sich auch selbst und uns alle als ein Teil vom Herrn erkennen. Durch die Betrachtung der Heiligen Schrift und das Gebet im und mit dem Herrn geschieht neu die Inkarnation des Wortes in uns. Die Weihnachtszeit ist liturgisch zu Ende. Wir stehen am Beginn des kirchlichen „Alltags“, d.h. im Jahreskreis. Nun aber gilt es, das gefeierte Geheimnis von Weihnachten in unserem Leben wirksam werden zu lassen: ER ist in uns, wir sind Teil von IHM. Bitten wir den Heiligen Pfarrer von Ars, uns auf seinem Weg des Sehens und Erkennens  mit

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Epiphanie 2017

Epiphanie 2017

"Ja, meine Brüder, ahmen wir die Heiligen Drei Könige nach. Durch sie hat uns Gott den Glauben vermittelt; in ihnen finden wir das Modell eines vollendeten Glaubens, lebendig,  großzügig und ausdauernd. Eins im Geist und im Herzen mit den Heiligen Drei Königen lasst uns, meine Brüder, zu Jesus Christus gehen und ihn anbeten als unseren Gott; lieben wir ihn als unseren Retter, hängen wir ihm an als unserem König. Bringen wir ihm den Weihrauch eines glühenden Gebetes dar, die Myrrhe eines Lebens der Buße und der Abtötung, das Gold einer reinen Liebe; oder vielmehr geben wir ihm wie die Heiligen Drei Könige ein ganzheitliches Opfer von allem, was wir haben und von allem, was wir sind; und Gott wird diesen kostbaren Schatz des Glaubens nicht nur bewahren, er wird ihn uns vielmehr  noch lebendiger zurückgeben und auf diese Weise werden wir Gott gefallen und unser Glück sichern, das niemals enden wird. Das ist es, was ich euch wünsche."   Pfarrer von Ars

aus: http://

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